News-Archiv Saison 2009

Essener Team lässt in Düsseldorf nichts mehr anbrennen
Heimstatt Engelbert verteidigt den FUBA-NET-Titel
Der Gastgeber des letzten Spieltages der Fuba-Net Liga-Saison 2009 hatte sich viel vorgenommen. Am Ende reichte die Leistung des SMS02 Düsseldorf e.V. in eigener Halle, nicht den Vier-Punkte-Rückstand auf das dominierende Team der Heimstatt Engelbert aus Essen wettzumachen. Die Heimstättler verteidigten mit dem Meistertitel in der FUBA-NET Liga den Titel aus dem Vorjahr und untermauern damit ihre Vormachtstellung im organisierten Fußball für Menschen mit geistiger Behinderung. Durch ein 2:2 im direkten Vergleich verspielten die Düsseldorfer ihre letzte Chance auf die Meisterschaft und gaben bereits acht Spiele vor dem Ende des Turnierspieltags den Kourdouvelis-Schützlingen aus Essen-Frillendorf Grund zum Jubel. Bescheiden und mit fast britischem Understatement äußerte sich der Linienchef des alten und neuen Titelträgers nach dem Spieltag: „Es war knapp heute und mit den Düsseldorfern wird es noch manch spannendes Duell in Zukunft geben.“ Stefan Leuchter, Trainer des Vizemeisters aus der Landeshauptstad, gratulierte ganz in FUBA-NET-Manier: „ Die Heimstätter sind unsere Freunde und wir gönnen ihnen die Meisterschaft von Herzen. Nächste Saison geht es von vorne los und wir sind wieder dabei!“

Knapp hätte es lediglich werden können, wenn die Landeshauptstädter alle Spiele gewonnen hätten, aber davon war die Mannschaft von Stefan Leuchter, die 2009 mit einem fast vollständig neuen Kader im Vergleich zur Vorsaison auffiel, weit entfernt. „Es ist verblüffend, man kennt zum letzten Jahr nur noch wenige Spieler der Düsseldorfer, die mit einer körperlich robusten und spielerisch deutlich aufgewerteten Mannschaft, bereits in ihrer zweiten Saison oben mitspielten“, zog Fliedner-Trainer Dennis Loss die Augenbrauen kritisch aber auch anerkennend hoch. Sein Team hätte mit etwas mehr Fortune sogar noch den zweiten Platz erringen können. Unkonzentriertheiten brachten die Kicker der Fliedner-Werkstätten im entscheidenden Moment um den Lohn der harten Arebit einer Saison. Torjäger Alexander Tönnes traf hierbei keine Schuld, holte er sich doch den Titel des Torschützenkönigs der Saison 2009. Am Ende wurde es Platz vier für die Mülheimer Truppe, auf der Zielgeraden nicht nur von den Landeshauptstädtern sondern auch von der wieder auferstandenen Oberhausen Caritas knapp verdrängt. Diese sorgte am letzten Spieltag für einen Paukenschlag, da sie souverän die Spieltagswertung für sich entscheiden und endlich wieder auf Rückkehrer und Torjäger Andy Wojzek bauen konnten.

Im Niemandsland nach einer Saison des Umbruchs präsentierte sich Borussia Hohenlind Köln auf Platz 5 der Gesamttabelle. Trainer Benny Frerich nahm es gewohnt gelassen und äußerte sich zuversichtlich für die kommende Saison: „Wir werden 2010 angreifen und uns in die Top Drei spielen, wir haben große Talente in unserer Mannschaft!“ Des einen Freud , des anderen Leid am Tabellenende der FN-Liga. Für eine katastrophale Saison war der letzte Spieltags-Auftritt der Lebenshilfe Solingen sogar noch der Absturz ans Tabellenende. Durch ein spannendes und hart umkämpftes 1:0 gab das Serienschlusslicht Haus Baasstraße des Diakoniewerks Essen ausgerechnet noch im letzten Spiel die rote Laterne an die Klingenstädter ab. So groß der Jubel bei den Baaslern auch war, umso länger die Gesichter beim Meister aus der Premierensaison 2007. Dass die Mannschaft, die vor zwei Jahren durch eingespieltes Kurzpassspiel noch in hohem Maße zu überzeugen wusste, in dieser Saison derart abfiel, blieb vielen erfahrenen FN-Beobachtern schlicht unerklärlich. Erste Rufe nach dem Meistertrainer 2007 und „Schleifer aus der Klingenstadt“ Herbert Wischnewksi könnten da lauter werden. Coach Philipp Schöneborn wiegelte ab: „Es ist sicherlich ein Grund, dass wir in Solingen seit einem Jahr aufgrund einer mangelhaften Unterstützung der Stadt nur sehr schlechte Trainingsbedingungen haben“, wollte dies aber auch nicht als alleinige Entschuldigung gelten lassen: „Wir würden es uns mit dieser Erklärung zu leicht machen, denn in der Spielkultur und der Disziplin auf dem Platz haben wir an Qualität verloren.“

An Qualität gewonnen hat eindeutig die Liga-Gemeinschaft im dritten Jahr des Spielbetriebs, wenngleich Verbesserungen immer noch möglich sind. „Wesentlich sind doch die Themen Miteinander und kontinuierliche Begegnung über den Spaß am Fußballsport. Wenn wir es zukünftig noch besser hinbekommen, sportliche Ambitionen im Sinne der Menschen mit Behinderung und in der Verantwortung für unsere Spieler für alle verträglich zu bewerten und zu verkaufen, ohne dass Menschen von außerhalb mit den Augen rollen und man sich intern den Erfolg nicht gönnt, haben wir viel erreicht“, betont Baasstraße-Trainerin Sabrina Greve und Liga-Koordinator Dennis Loss ergänzt süffisant: „Ehrgeiz ist gut – Selbstkontrolle ist besser. Das müssen Spieler und auch Trainer noch lernen.“ In der kommenden vierten Saison haben die Liga-Organisatoren um Dennis Loss und Stefan Leuchter wieder verschiedene Anfragen von interessierten Teams, die der Liga beitreten wollen. Wir werden das in Ruhe prüfen, denn die Chemie und das Verständnis für unsere Philosophie muss vorhanden sein“, unterstreicht Leuchter den gewohnten Weg des langsamen und behutsamen Wachstums und Loss ergänzt mit Blick auf 2010 geheimnisvoll: Wir sind auch im Kontakt mit Sportverbands-Ebenen, um Kooperationen auszuloten. Aber nur was zusammenpasst , soll und kann dann auch zusammenwachsen. Die Erfahrung der letzten drei Spielzeiten hat das gezeigt.“
Ergebnisse undTabelle nach der Saison 2009

Widrige Verhältnisse am 3.Fuba-Net Spieltag
Fliedner macht Boden gut – Heimstatt festigt Tabellenführung
Die Zeichen standen am 3. Spieltag der FUBA-NET Liga beim Gastgeber Borussia Köln Hohenlind auf Sturm und Regen. Die Platzbedingungen hätten dem angesichts einer professionellen Kunstrasenanlage trotzen können, wären da nicht die unangenehmen Windböen gewesen. Vier Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte mussten am vorletzten Spieltag Farbe bekennen, um ihren Meisterschaftsambitionen gerecht zu werden. Im unteren Bereich war ein harter Kampf zu erwarten, da keiner als Tabellenletzter den Spieltag beenden wollte.
Neun Unentschieden nach zehn Partien drückten dem Spieltag zunächst den Stempüel der Ausgeglichenheit auf . Die einzige Mannschaft, die bis dato einen Sieg einfahren konnte, war Tabellenführer Heimstatt Engelbert aus Essen mit einem 1:0 über den Tabellenzweiten SMS 02 Düsseldorf. Damit waren für die Heimstättler die Weichen schon gestellt für einen Ausbau in der Führung der Gesamttabelle.
Wie ausgewechselt spielten die Mannschaften der Fuba-Net Liga ab dem elften Spiel des Turniers, blieben Punkteteilungen in den restlichen Partien doch gänzlich aus. Deutlich absetzen konnte sich innerhalb der Spieltagswertung jedoch zunächst keine Mannschaft. Die Heimstatt gab gegen Borussia Hohenlind drei Punkte ab, da sie klar mit 0:2 verlor. Essens Trainer Telly Kourdouvelis versuchte mit verletzten Spielern seine Mannschaftsleistung zu erklären „Wir haben so viele Verletzte und zu wenig gute Ersatzleute bei uns in der Heimstatt.“ Das Haus Baasstr. zeigte sich kämpferisch und bestätigte dies mit nur zwei Niederlagen gegen Mülheim und Düsseldorf. Die Lebenshilfe Solingen ging trotz gewohntem Bergischem Wetter völlig unter und konnte lediglich drei Unentschieden für sich verbuchen.
Am Ende waren die Fliedner Werkstätten Mülheim der Gewinner des Spieltages. Sie verloren kein Spiel und gingen mit stolz geschwellter Brust vom Platz. Als Tagessieger konnten sie so einigen Boden in der Tabelle gut machen. Trainer Dennis Loss war mehr als stolz: „Unser Ziel der 2. Platz in Düsseldorf sein“, was als eine nicht zu hohe Erwartungshaltung eingestiuft werden kann, da die Landeshauptstädter mehr als schwach in Köln spielten und seit dem ersten Spielag ein klaren Abwärtstrend verzeichnen müssen. „Ich hoffe das meine Jungs mir in Düsseldorf noch wenigstens ein schönes Saisonabschiedsgeschenk machen und nicht völlig in der Tabelle abrutschen“, kommentierte SMS02-Trainer Stefan Leuchter die Leistung seiner Mannschaft.
Am 31.10.2009 wird in Düsseldorf/Brinkmannstr. die Meisterschaft entschieden. Realistisch betrachtet kann nur noch die schwächelnde SMS 02 Düsseldorf der Heimstatt Essen die Titelverteidigung streitig machen. 4 Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenführer. Da sich die drittplatzierten Fliedner Werkstätten zu spät ins Titelrennen eingeschaltet haben, wäre eine Aufholjagd von zehn Punkten zum 1.Platz höchstunwahrscheinlich und käme einer Riesen-Sensation gleich.
Ergebnisse undTabelle nach dem dritten Liga-Spieltag 2009
Stefan Leuchter

2.Spieltag der Fuba-Net Liga in Essen
Heimstatt kam, sah und siegte bei hohen Temperaturen
Am 2. Spieltag der Fuba-Net Liga war die Fußball-Gemeinschaft zu Gast in Essen. Die Diakonie-Einrichtung Haus Baasstraße lud alle Fuba-Fußballer auf den Platz der Bezirkssportanlage Überruhr ein. Der Einrichtungsleiter der Baasstraße und Organisator des Spieltages Uwe Mandel zeigte sich angesichts des Wetters und der Sportanlage begeistert und lobte die Spielverhältnisse vor Ort: „Hier haben schon Profimannschaften aus dem In- und Ausland trainiert. Grade gut genug für unsere Spieler der Fuba-Net Liga“. Entsprechend hoch war die Anspannung bei den Teams vor dem ersten Anpfiff, konnte doch bei vier Spieltagen der Saison 2009 bereits an diesem Tag so etwas wie eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen fallen.
Favorisiert starteten die Mannschaften der Heimstatt Engelbert, der Fliedner Werkstätten Mülheim, des SMS 02 Düsseldorf Lebenshilfe und der Caritas Oberhausen als die bestplatzierten Teams nach dem ersten Spieltag ins Turnier. Das Haus Baasstr. Essen, Köln-Hohenlind und der Lebenshilfe Solingen aus der unteren Tabellenhälfte waren hingegen gefordert, nicht zu viele Punkte auf die vier Spitzenmannschaften zu verlieren.
Die Mannschaften gaben direkt ab der ersten Partie Vollgas. Die Heimstatt Engelbert und der SMS 02 Düsseldorf legten gut vor, indem sie ihre ersten Partien gewannen. Schnell wurde angesichts der spielerischen Dominanz der Essener aber auch klar, dass die Kourdouvelis-Kicker an diesem Tag kaum zu schlagen waren. Die Frillendorfer gaben nur durch ein Unentschieden gegen die Spieler aus der Landeshauptstadt Punkte ab. Wenngleich der SMS 02 einen guten Auftakt erwischte, musste das Team den schwindenden Kräften bei schwül-heißen Temperaturen Tribut zollen. Mit drei Siegen und drei Unentschieden blieben die Düsseldorfer dennoch ungeschlagen.
Die Oberhausener Caritas verzeichnete im Verlauf des Spieltags zwar nur eine Niederlage gegen den Meister aus 2008, die Heimstatt Engelbert, doch verschenkte das Team um Mark Weiske mit drei Unentschieden wichtige Punkte. Die Fliedner Werkstätten Mülheim konnten nicht ihre Stammformation aufbieten und verloren folgerichtig fast alle ihre Spiele. Nach einem Sieg über Gastgeber Haus Baasstraße (3:2) und einem Erfolg gegen Solingen (2:0) waren sechs Punkte eine zu geringe Ausbeute, um den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten.
Die Vergleiche mit den Teams aus der unteren Tabellenhälfte verliefen durchweg torreich. Mit vielen taktischen Problemen konfrontiert zeigte hierbei die Gastgeber-Mannschaft des Haus Baasstraße nur einmal im Turnierverlauf beim 1:1 gegen Düsseldorf, was sie leisten kann. Die Mannschaft von Hohenlind Köln fand im Turnierverlauf nie ihren Spielrhythmus. Jede Partie der kölschen Kicker wurde zu einer Zitterpartie.
Die Lebenshilfe Solingen hatte mit der sommerlichen Hitze die größte Mühe und konnte sich in der Tabelle nicht mehr verbessern. Punktgleich beendete Köln und Solingen mit 7 Punkten den Turniertag. Lothar Serpil, Trainer der Klingenstädter, äußerte sich erbost zur Taktik seines Teams „Die Spieler machen was sie wollen, keiner hilft dem anderen und dass Mittelfeld steht leer." Jetzt werden wohl die Trainingsschwerpunkte bei einigen Mannschaften neu gesetzt.
Der Meistermacher Telly Kourdouvelis blieb hingegen gelassen: „Für uns war klar, dass wir den Fuba-Meisterschaftstitel verteidigen wollen und wohl auch werden. Heute ist die Mannschaft in der besten Formation angetreten und hervorragend gespielt.“ Insgesamt war es ein faires und friedliches Turnier, dass vor allem zeigte, wie nah die Spieler der verschiedenen Teams sich in den Jahren gekommen sind. Oft genug wird da am Feldrand ein Schwätzchen gehalten und Fußball als schönste gemeinsame Nebensache begriffen. Konkurrenzdruck entsteht nur auf dem Platz - nach dem Schlusspfiff ist vieles vergessen und man begegnet sich freundschaftlich.
Als kleines Bonbon veranstaltete Uwe Mandel von der Diakonie noch ein zweites Turnier für die „Fußballbegeisterten“ der Zweitverwertungen der Fuba-Net Teams. Neben zwei Teams von Köln Hohenlind komplettierten der SMS 02 Düsseldorf, die Fliedner-Kicker Mülheim, das Haus Baasstr. und die Heimstatt Engelbert das Teilnehmerfeld. Den Turniersieg konnten die Düsseldorfer Spieler im Siebenmeterschießen gegen die Heimstatt aus Essen einfahren, da gleiche Punkte und gleiches Torverhälnis vorhanden war.
Tabelle und Ergebnisse nach dem zweiten Liga-Spieltag 2009
Stefan Leuchter

1. Spieltag der FN-Liga in Solingen
SMS 02 Düsseldorf an der Spitze
(Solingen, 10. Mai 2009) Am gestrigen Samstag wurde die 3. Saison der Fuba-Net Liga in Solingen eröffnet. Schauplatz des 1. Spieltages war die Jahnkampfbahn in Solingen-Wald. Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Solingen, Josef Neumann, hielt die Eröffnungsrede für die neue Saison 2009 und wünschte allen Mannschaften gute Spiele, er betonte in seiner Rede den familiären Geist der Fuba-Net Liga.
Die Spiele begannen wie in der Vorsaison 2008 sehr ausgeglichen, jeder konnte jeden schlagen. Erst zur Mitte des Spieltages trennte sich die Spreu vom Weizen, die Mannschaften die am Ende oben in der Tabelle stehen wollten, mussten eine konstante Leistung zeigen und taten dies auch. Die Heimstatt Engelbert aus Essen und die Caritas-Mannschaft aus Oberhausen zeigten sich sehr spielfreudig, aber die Mannschaft des SMS 02 Düsseldorf spielte den berühmten Tick besser. Wenngleich alle drei Teams in den direkten Begegnungen die Punkte teilten, zeigten sich die Fußballer aus der Landeshauptstadt in den übrigen Spielen souveräner.
Telly Kourdouvelis, Trainer der Essener Heimstatt, äußerte sich nach dem Kräftevergleich zum Saisonauftakt zuversichtlich: „Heute hatten wir zwei Ausfälle zu beklagen, aber mit unseren Neuzugängen und den gesunden Spielern könnten wir wieder Meister werden. Unser Ziel ist es den Titel aus der Vorsaison zu verteidigen.“ Die Fliedner Werkstätten aus Mülheim können nach dem ersten Spieltag zufrieden sein. Als vierplatzierte Mannschaft war die geringe Konstanz in der spielerischen Leistung an diesem Tag auschlaggebend dafür, dass man noch nicht oben mitmischen konnte. Die direkten Vergleiche mit Oberhausen (1:0) und Düsseldorf (3:1) führten zu einem überschaubaren Vier-Pukte-Rückstand auf den Tabellenführer.
Mit ähnlichen Leistungen warteten auch die Mannschaften aus Solingen und Köln-Hohenlind auf; zu unkonzentriert zeigten sich beide Teams, wenn sie ein frühes Gegentor bekamen. Hier machte sich wie bei allen Mannschaften der Fuba-Net Liga die mentale Behinderung der Spieler bemerkbar. Durch Gegentore wie auch Zweikämpfe gereizt verlieren die Spieler die emotionale Kontrolle. Daraus folgen spielentscheidende Fehler. Ein gutes Beispiel dafür ist das letzte Match der Lebenshilfe Solingen gegen Fliedner aus Mülheim: Nach einem 1:2 folgte sehr schnell ein spielerisches Chaos dass in ein 1:6 für Mülheim endete, obwohl beide Mannschaften ähnliche Spielanlagen besitzen.
Das Diakoniewerk Essen/Haus Baasstraße erwischte einen wirklich schlechten Siasonauftakt. Neben diversen Verletzten vor dem Spieltag, musste Trainerin Sabrina Greve aufgrund unterschiedlicher Blessuren weitere Ausfälle während des Turniertages hinnehmen. Es hagelte für das Diakonieteam eine Niederlage nach der anderen, so dass null Punkte und 0:20 Tore eine deutliche magere Ausbeute bedeuten.
Am Ende des Tages präsentierte sich der SMS 02 Sportverein der Lebenshilfe Düsseldorf als die Mannschaft mit den besten Nerven und setzte sich souverän durch. Da es in sechs Spielen keine Niederlage bei nur zwei Unentschieden für die Düsseldorfer gab, war die tabellenführung nach dem ersten Spieltag die logische Folge. Mannschaftskapitän Sascha Menzel erzielte mit 7 Treffern zudem die meisten Tore. Teammanager Stefan Leuchter beantwortete die verfrühte Meisterschaftsfrage: „Wir sind in dieser Saison bereit, oben mitzuspielen. Aber der Titel bleibt eigentlich Zukunftsmusik für die kommenden Spielzeiten.“
Insgesamt war es ein gelungener Tag der FUBA-NET-Familie. Die Lebenshilfe Solingen zeigte sich in ihrem Jubiläumsjahr als gewohnt professioneller Gastgeber. Am 01.08.2009 geht es mit dem 2.Spieltag in Essen weiter. Dann werden die Karten neu gemischt, denn in dieser Liga ist jedes Team für eine Überraschung gut.
Tabelle und Ergebnisse nach dem ersten Liga-Spieltag 2009
Stefan Leuchter
Saison 2009 startet im Mai
Vorbereitungen zur 3 Fuba-Net Saison laufen
Die Vorbereitungen zur neuen Saison sind im vollen Gang. Nach der langen Winterpause geht es nun bald wieder los. Die Termine stehen zu 90% fest und alle freuen sich schon auf den ersten Spieltag der kommenden Saison.
Die Caritas Oberhausen vertrieb sich die lange Wartezeit mit der Suche einer Sporthalle für das Training im Winter. Erfolgreich!!!! "Endlich können wir im Winter auch trainieren und müssen nicht immer auf gutes Wetter hoffen", so der Trainer der Caritas Oberhausen.
Die Kölner zeigten am vergangenen Wochenende, dass sie immer wieder gern Turniere ausrichten und dies auch besten können. Sie starteten bei ihrem eigenem Turnier direkt mit 4 Mannschaften und das auch recht erfolgreich: 2 Platz, in der stärkeren Gruppe. Die Düsseldorfer waren ebenfalls vertreten und schlugen sich mit 2 Mannschaften auch gut. Sie erringten den 3 Platz, in der stärkeren Gruppe und den 2 Platz in der etwas schwächeren Gruppe.
Am Ende des Turniers sagte Stefan Leuchter ( Trainer der SMS´02 ):"Hoffentlich gehts nun auch bald bei Fuba wieder los, meine Mannschaft ist heiß und will dieses Jahr direkt oben mitspielen."
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