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Nachrichten zu Blindenfußball (5-a-side football)

Marburg ist erster Deutscher Meister im Blindenfußball
Spannendes DBFL-Saisonfinale in Dortmund
Die SSG Blista Marburg ist der erste Deutsche Meister im Blindenfußball. Die Mannschaft um Trainer Peter Gößmann belegt nach dem letzten Turnier-Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga in Dortmund mit 15 Punkten in der Abschluss-Tabelle Platz Eins. Vizemeister wurde Stuttgart. Am 29. März 2008 war die Blindenfußball-Bundesliga mit acht Mannschaften in ihre erste Saison gestartet.
„Wir sind überglücklich, erster Titelträger der Blindenfußball-Bundesliga zu sein. Mein Kompliment gilt aber allen Mannschaften. Die Spieler haben in den letzten Wochen tollen Fußball geboten“, freut sich der Trainer des Meisters, Peter Gößmann. Hinter Marburg und Stuttgart belegten in der Abschluss-Tabelle Dortmund, DJK Franz-Sales-Haus Essen, Mainz, SG Würzburg-Berlin, Chemnitz und FC St. Pauli v. 1910 e.V. die weiteren Plätze.
Die Ehrung des ersten Deutschen Meisters im Blindenfußball nahm vor rund 500 Zuschauern an den Abschlussspieltagen in Dortmund-Eving Dr. Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball-Liga und 1. Vizepräsident des DFB, vor. Dr. Rauball, auch Präsident von Borussia Dortmund, war von den Leistungen der blinden- und sehbehinderten Fußballer begeistert: „Es ist erstaunlich, was die Spieler geleistet haben. Die Einführung der Blindenfußball-Bundesliga ist der richtige Schritt, diese faszinierende Facette des Fußballs auch in Deutschland fest zu etablieren.“
(Quelle:www.blindenfussball-online.de)

2. Spieltag der DBFL: Erstes Revier-Derby endet Unentschieden
Bundesliga-Teams aus Dortmund und Essen führen Tabelle an
Das Team von Blindenfußball Rhein-Ruhr DJK Franz Sales Haus um Nationalspieler Reneè Thissen und Torhüter Grischa Kraus wurde auch am 2. Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga in Dortmund der Rolle als Favoritenschreck gerecht. Die Essener Spielgemeinschaft, die zuletzt bereits überraschend Marburg besiegt hatte und beim Titelfavoriten Stuttgart einen Punkt entführte, konnte auch gegen den Mitfavoriten Dortmund punkten.
In einem hart umkämpften Derby bekamen die Essener sogar sechs Chancen das Spiel zu gewinnen, doch weder Michael Wahl, Feridon Akkay, noch Reneè Thissen konnten den Ball vom Achtmeterpunkt versenken. Das Spiel entwickelte sich mit der Zeit zu einem Duell der beiden überragend aufgelegten Torhüter Karsten Beckmann und Grischa Kraus, die immer wieder glänzend parrierten. Trauriger Höhepunkt aus Sicht der Dortmunder waren die beiden Platzverweise von Hasan Altunbas und Michael Meier. Beide sahen auf Grund ihres 5. Fouls die Gelb-Rote Karte. Zudem erhielt Michael Meier nachträglich eine Sperre für das nächste Spiel auf Grund einer Schiedsrichterbeleidigung. Durch die zahlreichen Unterbrechungen kam kein Spielfluss zustande und so endete ein von Emotionen geprägtes Derby mit einem Unentschieden, das man so nicht unbedingt erwarten konnte.
Der zweite Spieltag der Blindenfußball Bundesliga sorgte für manche Überraschung. Zwar steht Dortmund nach wie vor an der Spitze der Tabelle, jedoch sind ihnen Rhein-Ruhr und Marburg dicht auf den Fersen – für den Abschlussspieltag ist also noch alles offen. Jedoch sind es nicht nur die Marburger, die nach dem verpatzten Saisonstart nun gleich drei Siege auf ein Mal hinlegten, die dafür gesorgt haben, dass die Tabelle fast komplett neu geschrieben werden musste – Chemnitz konnte sich ebenfalls überraschend gegen Würzburg-Berlin durchsetzen und Stuttgart kassierte nicht nur von Marburg eine Niederlage, sondern konnte gegen die Spielgemeinschaft aus Würzburg und Berlin gerade ein 1:1 durchsetzen.
Ans Ende der Tabelle setzten sich nun die Kicker aus dem Norden. Der FC St Pauli konnte an diesem Wochenende leider keinen Sieg erringen – ist aber Punktgleich mit der Spielgemeinschaft. Leichte Schwächen zeigte auch der Tabellenführer. So konnte Dortmund an diesem Spieltag nur einen Sieg und zwei Unentschieden einfahren, profitiert jedoch weiterhin von den zwei Siegen aus dem ersten Spieltag und dem ebenfalls an diesem Wochenende schwächelnden Team aus Stuttgart.
(Quelle: Blindenfußball-Online, 01.05.2008)

Essen bleibt zentraler Blindenfußball-Stützpunkt in NRW
Franz Sales Haus baut Angebot aus
Blindenfußball boomt! Spätestens seit dem Start des bundesweiten
Ligaspielbetriebes am 30. März erfährt die in Deutschland noch recht junge Sportart enorme Beachtung. Angetrieben von der breiten Berichterstattung und der ihr folgenden öffentlichen Wahrnehmung erkennen auch die Institutionen im organisierten Behindertensport, dass mit der exotischenSportart auf vielen Ebenengepunktet werden kann. Dieser Erkenntnis folgt aktuell das Essener Franz Sales Haus, das neben seinen vorbildlichen Sportangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung nun auch blinden Fußballern nahezu professionelle Bedingungen bietet.
Mit der neu gegründeten Abteilung „Blindenfußball Rhein-Ruhr“ schenkt sie den nach dem Rückzug der BSG Essen zwischenzeitlich verwaisten Bundesligaspielern gleichzeitig eine neue Heimat. „Wir sind dem Franz Sales Haus sehr dankbar, dass wir mit offenen Armen empfangen wurden und nun hervorragende Rahmenbedingungen für unseren Sport geboten bekommen“, betont daher auch der Kapitän des Bundesligisten „Blindenfußball Rhein Ruhr“, René Thissen, der als Nationalspieler im September 2007 erstmals an einer Europameisterschaft teilnahm.
Das Tempo in der Institutionalisierung des Blindenfußballs ist hoch - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die international als 5-a-side-Soccer bekannte Sportart paralympischen Status besitzt und somit aus Mitteln des Bundesinnenministeriums gefördert wird. In Rekordzeit schuf der Deutsche Behindertensportverband (DBS) im letzten Sommer ein Nationalteam. Der Unterbau im Breitensport muss hingegen noch entwickelt werden. „Deswegen stellt der DJK Franz Sales Haus e.V. ab sofort blinden Fußballern aus ganz NRW Räumlichkeiten zum Training im modernen Sportzentrum Ruhr zur Verfügung“, erklärte Günter Oelscher, Direktor des Franz Sales Hauses, bei der Vorstellung der neuen Fußball-Abteilung.
Als Geburtshelfer auf nationaler Ebene positioniert sich seit März 2008 auch die Sepp Herberger Stiftung des DFB, dessen Geschäftsführer Manuel Neukirchner weiß: „Heute wird in 21 Ländern Blindenfußball gespielt. Wir unterstützen diesen Sport, damit er sich auch in der Fußballnation Deutschland etablieren kann.“ Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung wurde Ende März mit der Gründung der Deutschen Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) gemacht. Die „Keimzelle“ Essen, wo das Altenessener goalfever™ Center im April 2007 Schauplatz des ersten bundesweiten Leistungs- und Sichtungslehrgangs war, bleibt dank des Franz Sales Hauses als NRWStützpunkt mit einem Bundesliga-Team erhalten.

Team "Blindenfußball Rhein-Ruhr" sorgt für Überraschung
Erfolgreicher Auftakt zur ersten DBFL-Saison
(Stuttgart/Berlin, 29.03.2008) Erster Tabellenführer der Blindenfußball-Bundesliga ist das Team des ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne. Der Titelfavorit MTV Stuttgart und überraschend die Kicker von Blindenfußball Rhein-Ruhr DJK Franz-Sales-Haus folgen auf den Plätzen zwei und drei.
Die rote Laterne haben vorerst die mit anderen Zielen in die Saison gestarteten Spieler der SSG Blista Marburg inne.
Am Samstag dem 29.3.2008 ertönte zeitgleich um 13:00 Uhr in Stuttgart und Berlin der Anpfiff zu den Eröffnungsspielen der ersten Saison der deutschen Blindenfußball-Bundesliga zwischen dem MTV Stuttgart und den Guide-Dogs BSG Mainz so wie der SG Berlin/Würzburg und dem FC St. Pauli. Während sich in Stuttgart der favorisierte Gastgeber durch einen lupenreinen Hattrick von Alexander Fangmann mit 3:0 durchsetzen konnte, trennte sich die SG Berlin/Würzburg 1:1 vom FC St. Pauli.
Später bezwang das Team des ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne durch einen frühen Doppelschlag von Meyer und Altunbas die Spieler des BBW Chemnitz. Zur gleichen Zeit trafen in Stuttgart die ambitionierten Teams Rein-Ruhr und Marburg aufeinander. Bayram Dogan erzielte durch einen souverän verwandelten 8-Meter das goldene Tor und zerstörte damit die Träume der Marburger auf einen erfolgreichen Saisonstart.
Am Vormittag des darauf folgenden Tages wollten sich die Spieler der SSG Blista für die am Vortag erlittene Niederlage rehabilitieren, aber die schlechte Chancenverwertung auf der einen und die Treffsicherheit auf der anderen Seite machten ihnen einen Strich durch die Rechnung und so verließ der Doppeltorschütze Reiner Hoster mit seinem Team Guide-Dogs BSG Mainz den Platz als Sieger.
Die Kiezkicker des FC St. Pauli erwiesen sich als echte Unendschiedenkönige und spielten in ihrem zweiten Saisonspiel zum zweiten Mal Remis, aber dieses Mal torlos gegen die Spieler des BBW Chemnitz.
Zum Abschluss des ersten Spieltages trotzten die Blindenfußballer Rhein-Ruhr des DJK Franz-Sales-Hauses dem Meisterschaftsanwärter aus Stuttgart durch ein 0 zu 0 einen Punkt ab und sorgten somit selbst für die Überraschung des Spieltages. Die Spieler des ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne nutzten ihre Chance auf die alleinige Tabellenführung und bezwangen durch drei Tore ihres Jüngsten (Hasan Altunbas) die Spieler der SG Berlin/Würzburg mit 3 zu 1.
Nach dem ersten Spieltag steht der ISC Viktoria Dortmund-Kirchderne verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Gefolgt werden die Mannen um den erfolgreichsten Torschützen des ersten Spieltages Hasan Altunbas, vom Meisterschaftsfavoriten Stuttgart, welcher sich aber einen Punktverlust gegen das Team Rhein-Ruhr leistete und nun mit dem Überraschungsteam punktgleich auf den Plätzen zwei und drei lauert.
Das Tabellenmittelfeld wird durch die Teams aus Mainz, St. Pauli, Berlin/Würzburg und Chemnitz gebildet. Am Ende des Klassements steht überraschend das mit anderen Erwartungen in die Saison gestartete Team der SSG Blista Marburg.

DBFL nimmt Spielbetrieb auf
Blindenfußball-Bundesliga startet in ihre erste Saison
(Berlin, 18.03.2008) Am 29. März 2008 startet in Berlin und Stuttgart die Blindenfußball-Bundesliga in ihre erste Saison. Am Dienstag wurden auf dem Trainingsgelände von Hertha BSC die neue Liga und ihre Protagonisten im Rahmen eines öffentlichen Trainings vorgestellt. Uwe Seeler, Kuratoriumsmitglied der DFB-Stiftung Sepp Herberger, übernahm die Schirmherrschaft für die Blindenfußball-Bundesliga und war nach dem Besuch auf dem Trainingsplatz bei Hertha BSC begeistert: „Ich wünsche mir, dass der Blindenfußball mit der Einführung der Liga mehr öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Die Sportler und Initiatoren hätten es verdient.“
Zur Vorstellung der neuen Liga trainierten die Blindenfußball-Nationalmannschaft und Liga-Spieler aus Berlin gemeinsam. Möglich gemacht wird die höchste deutsche Spielklasse für Blinde durch eine Kooperation der DFB-Stiftung Sepp Herberger, des Deutschen Behindertensportverbandes und des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.
Ulrich Pfisterer, Bundestrainer der sehbehinderten Fußballer in Deutschland, freut sich über die breite Unterstützung: „Wir brauchen die neue Spielklasse, um international konkurrenzfähig zu werden. Eine starke und etablierte Liga hilft der Nationalmannschaft. Ich bin mir sicher: Die Bundesliga wird unserem Sport einen wichtigen Schub geben.“
Auf www.blindenfussball.net finden Sie alle Informationen Rund um den Blindenfußball in Deutschland und auch darüber hinaus.

Deutschlands Blindenfußballer trafen sich in Essen
DBS mit ersten Schritten zur Bildung eines Nationalteams
(Essen, 02.07.2007) Da rieb sich der ein oder andere Zuschauer schon verwundert die Augen, als er am vergangenen Samstag im Essener Goalfever-Center dem Treiben auf den drei Plätzen zuschaute. Fußballer mit Augenbinden jagten dem Ball hinterher und sehende Torhüter gaben Anweisungen, wo der rasselnde Ball hingespielt werden soll. Blindenfußball heißt der weithin unbekannte Sport, der bei den paralympischen Sommerspielen 2004 in Athen erstmals als Demonstrations-Wettbewerb eine breitere Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machte.
Nun gab sich an diesem Wochenende die Elite im deutschen Blindenfußball auf Vermittlung von FUBA-NET und RevierSport in Essen die Ehre, denn das Essener Fußballcenter eignet sich ideal für den etwas anderen Fußball. Plätze, die 5-a-side Fußball möglich machen, eine Rundum-Bande und eine Infrastruktur mit Gästehaus und Vollpension lässt das Blindenfußballherz höher schlagen.
Hintergrund des Zusammentreffens von Athleten aus Mainz, Essen, Dortmund, Berlin, Hamburg, Tübingen und Würzburg war eine Initiative des Deutschen Behinderten-Sportverbandes (DBS), der erste grundlegende Strukturen für Blindenfußball als 24. paralympische und noch fehlende Sportart im Angebot des Verbandes schaffen will. „Das Ziel des 1. DBS-Sichtungs- und Leistungslehrgangs für Blindenfußball ist der Aufbau einer Nationalmannschaft mit entsprechender Bildung eines Trainerstabs. Daher wurde die Stelle eines Cheftrainers vor zwei Monaten öffentlich ausgeschrieben“, erklärte Lehrgangsleiter Ralf Kuckuck vom DBS.
Aus dem direkten Umfeld von bereits bestehenden Spielgruppen und Vereinen sind bereits elf Bewerbungen eingegangen. Zwei ambitionierte Bewerber waren auch im Goalfever dabei: Uli Pfisterer von der Einrichtung Johannespflege in Tübingen hat als engagierter Übungsleiter im Blindenfußball ebenso gute Erfahrungen wie der Essener Peter Schreiner, der als Trainer der Behinderten-Sportgemeinschaft Essen (BSG) tätig ist. Beide leiten in Essen-Altenessen die Trainingseinheiten, in denen es auch körperlich zur Sache ging.
Daher tragen einige Spieler neben den Dunkelbrillen (zur Chancengleichheit aufgrund von Restsehwerten) auch einen Kopfschutz. Man schenkt sich nichts und schmerzfrei sind die Spieler auch bei humorvollen Kommentaren. „Mach die Augen auf“ heißt hier schmunzelnd „Hör auf den Ball!“.
Das Treffen in Essen ist der dritte Bereich einer breit angelegten Initiative für Fußballer mit Behinderung des DBS. Neben der bereits bestehenden Nationalmannschaft der Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung sollen zwei weitere Teams gebildet werden, die international die deutschen Farben vertreten.
Während im Bereich Fußball für Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen noch kaum nennenswerte Ansätze zu vermelden sind, ist der Anfang im Bereich Blindenfußball nun gemacht. „Wir sind begeistert von den Bedingungen hier in Essen und die Spieler sind mit Leidenschaft dabei. Jeder will sich für eine Mannschaft, die Ende September in Athen bei der Europameisterschaft antreten wird, empfehlen“, erläutert Kuckuck.
Essen ist bereits Landesleistungs-Stützpunkt für den Blindenfußball. Vielleicht reiben sich Besucher im Goalfever in Zukunft noch häufiger die Augen.

Blindenfußball auf dem Vormarsch in Deutschland
Cheftrainer/in-Stelle ausgeschrieben - 1. Leistungslehrgang in Essen geplant
(Duisburg/Essen, 27.04.2007) Die paralympische Sportart Blindenfußball ist auf dem besten Weg auch in Deutschland Strukturen rund um ein konkurrenzfähiges Team zu bilden. Nachdem im Mai 2006 erstmals ein internationales Turnier für Gastmannschaften aus Brasilien, England, Italien und Spanien in Berlin veranstaltet wurde, hat der Deutsche Behindertensportverband DBS sukzessiv daran gearbeitet, den Blindenfußball in Deutschland zu organisieren. Im Hinblick auf die kommenden paralympischen Spiele 2008 in Peking soll eine deutsche Nationalmannschaft aufgebaut werden. Aus diesem Grund schreibt der DBS die Stelle eines Cheftrainers oder einer Cheftrainerin offiziell aus. Die Ambitionen der bislang bestehenden Trainingsgruppen in Berlin, Würzburg, Stuttgart und Essen sollen auf diesem Wege gebündelt und koordiniert werden.
Erstmals veranstaltet der DBS einen Leistungs- und Sichtungslehrgang am letzten Juniwochenende im Essener goalfever center. DBS-Koordinator Ralf Kuckuck äußert sich begeistert: "Blindenfußball ist ein ungemein spannender Sport, sehr faszinierend für Sportler und Zuschauer. Das goalfever bietet mit der gesamten Infrastruktur, einer Rundumbande, dem Kunstrasen und dem Gästehaus hervorragende Bedingungen für einen ersten Lehrgang."
Beim Blindenfußball spielen vier Feldspieler und ein Torwart pro Team mit einem Rasselball, dessen Geräusche als Orientierung für die Spieler dienen. Die Feldspieler tragen Augenbinden, damit Menschen mit einem Restsehwert keinen Vorteil haben, während die Torhüter als Sehende mitspielen. In Südamerika ist der Sport, der 2004 erstmals in Athen bei den Paralympics vertreten war, (noch) weitaus verbreiteter als in Europa.
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