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Metzelder schwärmt vor Raul
(Quelle: RevierSport online; 29.07.2010, 19:45 Uhr)
Neuzugang Christoph Metzelder hat seinen alten und neuen Kollegen Raul, mit dem er bereits bei Real Madrid spielte, in höchsten Tönen gelobt. "Er ist läuferisch sehr stark und besticht durch eine regelrechte Killermentalität vor dem gegnerischen Tor. Wir sind überzeugt, dass er unser Team bereichern wird", sagte der Abwehrspieler auf der Vereinshomepage des Vizemeisters. Der ehemalige deutsche Nationalspieler war wie der spanische Superstar zur neuen Saison von Real Madrid zu den Königsblauen gewechselt.
Metzelder, der in Madrid drei Jahre an der Seite von Raul gespielt hatte, macht sich dabei keine Sorgen um Motivationsprobleme bei dem 33-Jährigen. "Wer glaubt, Raul wäre zu Schalke gewechselt, um seine Karriere in Ruhe ausklingen zu lassen, der irrt gewaltig. Er will immer gewinnen und ist heiß darauf, international zu spielen", sagte der Vizeweltmeister von 2002.
Allerdings werde Raul in der Bundesliga "eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen, denn es ist schon ein anderer Fußball, der hier gespielt wird. Zudem sind wir bereits fünf Wochen in der Vorbereitung und er kommt jetzt erst dazu", sagte Metzelder.
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Schalke löst Vertrag mit Grossmüller auf
(Quelle: RevierSport online; 29.07.2010, 18:45 Uhr)
Nachdem der Norweger Tore Reginiussen nach Lecce ausgeliehen wurde, ist es Schalke nun gelungen, einen weiteren Akteur von der Gehaltsliste zu streichen. Der Revierclub löste den noch bis 2011 laufenden Vertrag mit Carlos Grossmüller auf. Der Mittelfeldspieler aus Uruguay, der im August 2007 vom FC Danubio für geschätzte 3,5 Millionen Euro zu den Königsblauen gewechselt war, kehrt nun wohl zu dem Verein aus Montevideo zurück.
Grossmüller bestritt für Schalke nur 13 Bundesliga-Spiele und wurde in der vergangenen Saison aus disziplinarischen Gründen in die zweite Mannschaft verbannt.
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Reginiussen an Lecce verliehen
(Quelle: RevierSport online; 29.07.2010, 15:11 Uhr)
Einen Tag nach der Verpflichtung von Raul haben die Königsblauen den norwegischen Nationalspieler Tore Reginiussen an US Lecce ausgeliehen. Dies teilte der italienische Erstliga-Aufsteiger, der sich zudem eine Kaufoption an dem 24 Jahre alten Innenverteidiger sicherte, am Donnerstag auf seiner Homepage mit. Reginiussen war erst im Januar zu Schalke gewechselt, dort aber nur zu einem Einsatz in der Bundesliga gekommen.
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Nach Raul: Magath plant weitere Transfers
(Quelle: RevierSport online; 29.07.2010, 14:40 Uhr)
Nach der Verpflichtung von Raúl wird Trainer Felix Magath bei Schalke das Spielsystem ändern und rund um den spanischen Superstar die Elf weiter verändern. Attraktives Angriffsspiel statt langweiligem Ergebnisfußball, hohe Spielkultur statt Kampfkraft pur: "Seine Verpflichtung bedeutet für mich die Verpflichtung, dass er Tore schießen und seine Fähigkeiten voll ausspielen kann. Auch Raúl ist davon abhängig, wie er in Szene gesetzt wird. Wenn eine solche Karriere bei uns einen Knick bekäme, würde ich mir das persönlich anlasten", sagte Magath und fügte mit Blick auf die Vergangenheit selbstkritisch an: "Wir müssen was ändern im Spielsystem und besser Fußball spielen."
Damit Rauls Qualitäten zur Geltung gebracht werden können, plant Trainer/Manager Magath weitere Verstärkungen. "Es bedarf noch Spieler, die das neue System besser ausfüllen können als die Spieler, die bisher da sind", so der 57-Jährige. Ein "gefährlicher Stürmer" steht ganz oben auf Magaths Wunschliste. Zudem soll noch ein Spielmacher zu den Königsblauen gelockt werden, um den königlichen Neuzugang von Real Madrid mit den richtigen Pässen zu versorgen.
Trotz klammer Kassen und Raúls Jahreseinkommen von rund sechs Millionen Euro, von denen sein Ex-Klub angeblich ein Drittel zahlt, ist bei den Schalkern noch Geld für weitere Verpflichtungen verhanden. "Magath befindet sich voll im Rahmen des Budgets. Er geht vernünftig mit den Finanzmitteln um", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, der Magath grünes Licht für weitere Investitionen auf der Jagd nach dem ersten Meistertitel seit 1958 gegeben hatte.
Angesichts der geplanten Transfers muss Magath seinen aufgeblähten Kader aber weiter verkleinern. Sollte noch ein Stürmer verpflichtet werden, wäre wohl auch Jefferson Farfan ein Kandidat für einen Vereinswechsel. "Es muss ein Stürmer gefunden werden, der neben Raul die Aufmerksamtkeit auf sich zieht", meinte Magath.
Raúl interessieren die Spielsystem- und Personalplanungen seines Vorgesetzten anscheinend wenig. Er freue sich auf die gemeinsame Arbeit. Um sich so schnell wie möglich zu integrieren, wolle er die deutsche Sprache schnell lernen, auch wenn diese schwierig sei, so der 33-Jährige.
Während er seine ersten Trainingseinheiten für den Champions-League-Teilnehmer absolvierte und von den Fans bejubelt wurde, gingen im Schalker Fan-Shop die ersten Trikots mit seiner Nummer sieben und spanische Flaggen über die Ladentheke. Die Anhänger freuen sich auf den neuen Star und das versprochene Offensiv-Spektakel.
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Schalke hofft auf Fan-Anleihe
(Quelle: ZDF-Text; 28.07.2010, 19:23 Uhr)
Rollt bald wieder der Rubel? Auf zehn Millionen Euro zusätzliche Einnahmen hofft der FC Schalke 04 durch die Auflage einer Fan-Anleihe.
Die Schuldscheine mit einer sechsjährigen Laufzeit und einer Verzinsung von 5,5 Prozent können ab dem 31. Juli gezeichnet werden. Die Stückelung erfolgt in Anteilen zu 100, 500 oder symbolischen 1904 Euro.
Die Anleihe in Zusammenarbeit mit einem Geldinstitut (Volksbank Ruhr-Mitte) ist Teil eines Plans zur Ablösung der so genannten Schächter-Anleihe. Weitere Elemente des ursprünglich 65 Millionen Euro umfassenden Projektes, auf das der Vizemeister einen fünfprozentigen Nachlass in Höhe von 3,25 Millionen Euro aushandeln konnte, sind die Tilgung auch durch die Verwendung von zehn Millionen Euro von einem aufzulösenden Sicherheitskonto, eine Umfinanzierung mit einem Volumen von 20 Millionen Euro sowie die Suche nach neuen Sponsoren.
"Wir haben uns entschieden, den Verein auf ein neues Fundament zu stellen. Durch die Anleihe geben wir den Fans die Möglichkeit, den Verein mitzugestalten und zugleich in den Genuss einer attraktiven Rendite zu kommen", sagte Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzender Clemens Tönnies bei der Präsentation des Anleihe-Projektes.
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Raul auf Schalke vorgestellt
(Quelle: WDR-Text; 28.07.2010, 19:10 Uhr)
Als Spaniens Rekordstürmer Raul am Mittwoch um 15:20 Uhr seinen neuen Arbeitsplatz betrat, wurde er beim deutschen Vizemeister standesgemäß empfangen. Dem königlichen Superstar rollte der FC Schalke 04 den königsblauen Teppich aus: Vorbei an vier überdimensionalen Vereinsfahnen schritt der 33-Jährige über den blauen Teppich auf den Rasen - unter dem Jubel von knapp 1.000 Fans auf den Rängen, die spanische Flaggen schwenkten.
"Es ist ein besonderer Tag. Heute gehen 16 Jahre bei Real Madrid offiziell zu Ende, Schalke ist eine neue Herausforderung", sagte Raul auf einem Podium im Mittelkreis und begründete seinen spektakulären Wechsel nach Deutschland: "Die Bundesliga war schon immer sehr interessant als eine der stärksten europäischen Ligen. Hier wird attraktiver Fußball geboten."
Trainer und Manager Felix Magath überreichte dem neuen Hoffnungsträger, der den Traditionsverein zur ersten Meisterschaft seit 1958 schießen soll, das Schalker Trikot mit der Nummer 7 und freute sich diebisch über seinen Coup: "Wir können den Fans einen der besten Spieler der Welt präsentieren. Mit seiner Qualität, seinen Erfolgen und seiner Persönlichkeit wird er auf dem Platz ein Gewinn für Schalke sein."
Zur Begrüßung hatten dem Weltstar zwei Bergleute ein Stück Kohle übergeben. Auf dem Videowürfel waren zur Einstimmung seine schönsten Tore, die er in den 16 Profi-Jahren für Real Madrid erzielte hatte, eingespielt worden. "Unser Ziel sollte sein, in der Bundesliga um die Meisterschaft mitzukämpfen", sagte Raul vor 150 Journalisten: "In der Champions League wird es schwer, aber wir wollen die Gruppenphase überstehen. Es wird eine ereignisreiche Saison für Schalke."
Die Meldung, er dürfe nicht gegen seinen Ex-Klub spielen, dementierte Raul ebenso wie Magath. "Es gibt keine Klausel im Vertrag. Er könnte gegen Real spielen", sagte Magath und fügte schmunzelnd an: "Wenn wir zusammengelost werden oder im Finale aufeinandertreffen."
Am Dienstagabend hatte sich Raul mit Magath auf einen Zweijahresvertrag geeinigt und das lange Warten der Schalker Fans auf den Weltstar beendet. Schon vorher hatte der Schalker Coach dem Spanier Trainingspläne nach Madrid geschickt. Am Mittwochmorgen absolvierte der Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft den sportmedizinischen Test, am Nachmittag bestritt er vor knapp 5000 Fans das erste Training mit seinem neuen Team.
Möglicherweise gibt er bereits am Samstag (16.45 Uhr) beim Liga-total-Cup in der Schalker Arena gegen den Hamburger SV sein Debüt. Der Stürmerstar, der ablösefrei wechselt, soll rund sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen, ein Drittel davon zahlt angeblich sein Ex-Klub.
Er bekommt das Gehalt eines Superstars - und das ist er auch: 228 Tore in 550 Ligaspielen für Real und 66 Tore in der Champions League haben Raul in den Legendenstatus erhoben. Der Vater von fünf Kindern spielte seit 1992 für Madrid und sah in seiner gesamten Karriere bisher niemals eine rote oder auch nur gelb-rote Karte.
In der vergangenen Saison der Primera Division war Raul Gonzalez Blanco allerdings nicht mehr erste Wahl - dennoch kam er noch auf 40 Einsätze in allen Wettbewerben. Allerdings hat er sein größtes Ziel noch nicht erreicht: Er will bester Europacup-Torjäger der Fußball-Geschichte werden. Derzeit liegt er mit dem Italiener Filippo Inzaghi mit 68 Treffern gleichauf an der Spitze.
Raul war sechsmal spanischer Meister, gewann 1998, 2000 und 2002 die Champions League sowie 1998 und 2002 den Weltpokal. Nur ein großer Titel mit der Nationalmannschaft blieb Raul verwehrt. Bei den spanischen Triumphen bei der EM 2008 und der WM stand der 102-malige Nationalspieler nicht mehr im Kader. Aber noch kein anderer spanischer Spieler erzielte bislang so viele Tore wie er - 44.
Auf Schalke soll Raul in der Champions League für die nötige Durchschlagskraft sorgen. "Er kennt den Rhythmus, seit er 17 ist. Wenn jemand weiß, was diese Champions League bedeutet, dann ist er es", sagte Christoph Metzelder, der gerade erst ebenfalls von Real zu Schalke gewechselt ist. Der frühere Nationalspieler fädelte den Transfer ein. "Ich habe den Kontakt hergestellt und ein wenig gedolmetscht", sagte der 29-Jährige. "Aber es ist eigentlich allein ein Verdienst von Felix Magath."
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Raul-Wechsel zu Schalke perfekt
(Quelle: WDR-Text; 28.07.2010, 12:46 Uhr)
Das lange Warten ist beendet, die Königsblauen haben ihren königlichen Superstar: Spaniens Rekordstürmer Raul wechselt zum deutschen Vizemeister FC Schalke 04.
Er soll den Traditionsverein endlich zum ersten Meistertitel seit 1958 schießen. Der 33-Jährige, der Real Madrid nach 18 Jahren verließ, einigte sich mit den Gelsenkirchenern auf einen Zwei-Jahres-Vertrag. Das gab der Klub am Mittmochmorgen bekannt. Schon am Nachmittag sollte Raul vorgestellt werden und anschließend sein erstes Training beim Bundesligisten bestreiten.
"Eine großartige Nachricht für den FC Schalke 04. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, einen solchen Ausnahme-Fußballer und Weltklasse-Torjäger für einen Wechsel in die Bundesliga und zum FC Schalke 04 zu begeistern", sagte Trainer und Manager Felix Magath, der am Dienstagabend von Raul die Zusage erhalten hatte: "Seine Qualitäten werden uns weiterhelfen. Seine Verpflichtung stellt einen entscheidenden Schritt in unseren Bemühungen dar, den Kader für zukünftige Aufgaben zu verstärken und umzustrukturieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem sympathischen Profi."
Der Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft hatte sich am Montag mit Tränen in den Augen von Real Madrid verabschiedet. Am Dienstag traf er bereits in Deutschland ein, am Abend einigte er sich mit Magath auf sein Schalker Intermezzo. Raul, der ablösefrei wechselt, soll rund sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen, ein Drittel davon zahlt angeblich sein Ex-Klub. Bei Schalke behält er seine legendäre Rückennummer 7.
Er bekommt das Gehalt eines Superstars, und Raul ist ein Superstar. 228 Tore in 550 Ligaspielen für Real und 66 Tore in der Champions League haben ihn in den Legendenstatus erhoben. Der Vater von fünf Kindern spielte seit 1992 für Madrid und sah in seiner gesamten Karriere bisher niemals eine rote oder auch nur gelb-rote Karte.
In der vergangenen Saison der Primera Division war Raul Gonzalez Blanco allerdings nicht mehr erste Wahl - dennoch kam er noch auf 40 Einsätze in allen Wettbewerben. Allerdings hat er sein größtes Ziel noch nicht erreicht: Er will bester Europacup-Torjäger der Fußball-Geschichte werden. Derzeit liegt er mit dem Italiener Filippo Inzaghi mit 68 Treffern gleichauf an der Spitze.
Raul war sechsmal spanischer Meister, gewann 1998, 2000 und 2002 die Champions League sowie 1998 und 2002 den Weltpokal. Nur ein großer Titel mit der Nationalmannschaft blieb Raul verwehrt. Bei den spanischen Triumphen bei der EM 2008 und der WM stand der 102-malige Nationalspieler nicht mehr im Kader. Aber noch kein anderer spanischer Spieler erzielte bislang so viele Tore wie er - 44.
Auf Schalke soll Raul in der Champions League für die nötige Durchschlagskraft sorgen. "Er kennt den Rhythmus, seit er 17 ist. Wenn jemand weiß, was diese Champions League bedeutet, dann ist er es", sagte Christoph Metzelder, der gerade erst ebenfalls von Real zu Schalke gewechselt ist. Der frühere Nationalspieler fädelte den Transfer ein. "Ich habe den Kontakt hergestellt und ein wenig gedolmetscht", sagte der 29-Jährige. "Aber es ist eigentlich allein ein Verdienst von Felix Magath."
Porträt Raul
Raul Gonzalez Blanco: Geb. am 27. Juni 1977 in Madrid. - Größe: 1,82 m. - Gewicht: 74,5 kg. - Vereine: Real Madrid (1992 bis 2010), Schalke 04 (seit 2010), 102 Länderspiele (44 Tore), 550 Ligaspiele in der Primera Division (228 Tore), 132 Spiele in der Champions League (66 Tore). - Größte Erfolge: Weltpokalsieger 1998, 2002, Champions-League-Sieger 1998, 2000, 2002, 6-mal spanischer Meister.
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Schalke wartet auf Rauls Zusage
(Quelle: RevierSport online; 27.07.2010, 17:00 Uhr)
Die Bundesliga-Konkurrenten gratulieren Schalke bereits, seine Ehefrau kauft schon in Düsseldorf ein, doch das öffentliche Ja-Wort steht noch aus:
Weltstar Raul lässt sich mit dem spektakulären Wechsel zum Vizemeister FC Schalke 04 Zeit. Nach seinem emotionalen Abschied nach 16 Jahren bei Real Madrid schwieg sich der 33-Jährige nach wie über seine Zukunft aus. Der Zweijahresvertrag bei den Königsblauen soll aber ausgehandelt, der Empfang auf Schalke bereits vorbereitet sein.
"Er ist eine Attraktion und ganz klar eine sportliche Bereicherung für die Liga", sagte Rauls früherer Mannschaftskollege Ruud van Nistelrooy, der im vergangenen Winter von den Königlichen in die Bundesliga zum Hamburger SV wechselte: "Er ist ein Kämpfer und verlässt Madrid, weil er noch nicht fertig ist. Er ist ein Top-Spieler, ein Top-Profi und eine großartige Persönlichkeit. Ich freue mich auf ihn."
Auch Rekordmeister Bayern München, mit dem sich die Schalker in der vergangenen Saison lange einen Zweikampf um den Titel lieferten, gratulierte schon. "Da hat Schalke einen Überraschungscoup gelandet", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger der Münchner tz: "Raul ist eine absolute Legende im europäischen Fußball, und dass er die letzten zwei Jahre ein paar Probleme bei Real hatte, ändert daran nichts. Das ist ein Toptransfer!"
Bei Rauls Abschied in Madrid am Montag fehlte seine Frau Mamen. Das ehemalige Model sei schon in Deutschland, sagte ein Real-Mitarbeiter. Die Bild-Zeitung erwischte die 34-Jährige am Abend in Düsseldorf, wo sie mit Töchterchen Maria nach einem Einkaufsbummel in einem Hotel abstieg.
Der Vertrag der Königsblauen mit ihrem Gatten soll bereits perfekt sein. Für zwei Jahre in der Bundesliga soll der Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft vier Millionen Euro per annum erhalten, laut Bild-Informationen soll Real noch einmal zwei Millionen pro Jahr drauflegen. Nach seinem Intermezzo in Deutschland soll das spanische Fußball-Idol nach Madrid zurückkehren und eine neue Funktion beim Rekordmeister übernehmen. Schalke plant, den spektakulären Neuzugang am Donnerstag vorzustellen und am Samstag und Sonntag beim Liga-total-Cup in der Arena bereits einzusetzen.
Dass Raul Schalke gegenüber anderen Interessenten aus England oder Italien den Vorzug gibt, liegt vor allem an der Champions League. Er will Rekordtorschütze im Europapokal werden. Bislang liegt er mit 68 Toren gemeinsam mit dem Italiener Filippo Inzaghi an der Spitze.
Schalke soll er in der Königsklasse die nötige Durchschlagskraft verleihen. "Er kennt den Rhythmus, seit er 17 ist. Wenn jemand weiß, was diese Champions League bedeutet, dann ist er es", sagte Christoph Metzelder, der gerade erst ebenfalls von Real nach Gelsenkirchen gewechselt ist. Der frühere Nationalspieler fädelte den Transfer ein. "Ich habe den Kontakt hergestellt und ein wenig gedolmetscht", sagte der 29-Jährige: "Aber es ist eigentlich allein ein Verdienst von Felix Magath."
Zumindest hat Metzelder Raul den Wechsel in den Ruhrpott schmackhaft gemacht. Sie redeten persönlich über den künftigen Wohnort der Real-Ikone und darüber, wo die Kinder zur Schule gehen können. Alles Themen, die für Raul und seine Frau Mamen Sanz enorm wichtig waren.
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Benefizspiel Duisburg - Schalke
(Quelle: WDR-Text; 27.07.2010, 15:36 Uhr)
Die unfassbaren Ereignisse bei der Loveparade in Duisburg am vergangenen Samstag haben landesweit große Bestürzung und Anteilnahme ausgelöst. Um den Angehörigen und Freunden der Menschen, die ihr Leben verloren haben, zu helfen, ist der MSV Duisburg mit der Bitte um ein Benefizspiel an Schalke 04 heran getreten.
Felix Magath sagte diesem Vorhaben sofort zu. Die Verantworlichen sowie die Mannschaft des FC Schalke 04 wollen im Rahmen ihrer Möglichkeit zumindest einen kleinen Teil dazu beizutragen, Leid zu lindern und ihr Mitgefühl mit den Opfern, ihren Familien und Freunden kundtun.
Das Benefizspiel für die Hinterbliebenen der Opfer wird in der Schauinsland-Reisen-Arena des MSV Duisburg stattfinden. Über den Termin und die weiteren Gegebenheiten werden der MSV und der FC Schalke 04 in den kommenden Tagen informieren.
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Raul lässt Schalke zappeln
(Quelle: RevierSport online; 26.07.2010, 13:20 Uhr)
Raul ist bei Real Madrid tränenreich verabschiedet worden, hat dabei aber kein Wort über den angeblich bevorstehenden Wechsel zum FC Schalke 04 verloren. "Danke für alles, danke für eine wundervolle Zeit, danke für fantastische Jahre", sagte der Rekordtorschütze der spanischen Nationalmannschaft am Montag und ergänzte. "Ich bin heute noch in Madrid - über alles andere können wir morgen reden. Ich muss mich erst mit der Familie besprechen."
Immerhin gab Raul einen versteckten Hinweis darauf, wo er in Zukunft spielen wird - beim Thema Schalke lächelte er, hob danach die Arme und sprach dann nur von einem "sehr interessanten Angebot". Allerdings habe er auch noch einige andere Optionen, entschieden sei "noch nichts".
Nach 18 Jahren bei Real und 228 Toren in 550 Ligaspielen für die Königlichen konnte der 33-Jährige die Tränen im Bernabeu-Stadion nicht zurückhalten. "Die Presse, der Präsident, der gesamte Verein werden mir in bester Erinnerung bleiben. Madrid wird für immer mein Zuhause bleiben", sagte Raul, der um 13.18 Uhr im grauen Anzug mit weißem Hemd vor die Presse getreten war.
Kurz zuvor hatte Präsident Florentino Perez einige Abschiedsworte gesprochen. "Raul hat die Legende von Real Madrid maßgeblich mitgeschrieben", sagte der Bauunternehmer und ergänzte: "Er ist eines der größten Symbole dieses Klubs." Perez verglich den Stürmerstar anschließend mit der Real-Ikone Alfredo di Stefano.
Der FC Schalke 04 wartete vergeblich auf das Ja-Wort, obwohl alle Anzeichen auf einen Wechsel zum deutschen Vizemeister deuten. Die spanischen Medien vermelden den Transfer als perfekt, die Schalker Internetseite brach unter dem Andrang der Fans kurz nach 13 Uhr zusammen. Schalke soll Raul für zwei Jahre rund zehn Millionen Euro Gehalt bieten.
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Raul vor Wechsel zu Schalke
(Quelle: WDR-Text; 25.07.2010, 13:15 Uhr)
Der spanische Stürmerstar Raul soll am Montag seinen Wechsel zu Schalke bekanntgeben. Doch damit nicht genug. Felix Magath will weitere neue Spieler.
Die Fragen nach seinem womöglich größten Transfer-Coup blockt Felix Magath mit einem vielsagenden Lächeln ab. "Ich bin weiterhin optimistisch, dass Raul zu uns kommt. Und ich freue mich, wenn er kommt", sagt Magath. Der Trainer von Vizemeister FC Schalke 04 will sich im Poker um Spaniens Fußball-Ikone Raul partout nicht in die Karten schauen lassen.
Am Montag, so berichtete Spaniens Sportzeitung "Marca", werde der Stürmerstar von Real Madrid den Wechsel zu Schalke auf einer Pressekonferenz bekannt geben. "Dann würde ich mal am Montagabend jemanden zum Düsseldorfer Flughafen schicken", sagt Christoph Metzelder. Und Schalkes neuer Abwehrchef lächelt ebenfalls.
Raul darf den spanischen Rekordmeister nach 18 Jahren ablösefrei verlassen, obwohl sein Vertrag noch ein Jahr läuft. Schon vor einigen Wochen hieß es, dass sich der Rekordtorschütze der Champions League für Schalke und gegen Angebote aus England oder den USA entschieden habe. Er soll angeblich einen Zweijahresvertrag mit vier Millionen Euro Jahresgehalt bekommen.
Metzelder spielte drei Jahre mit Raul bei Real und fädelte den Wechsel ein. "Ich habe den Kontakt hergestellt und ein wenig gedolmetscht", sagt der 29-Jährige. "Manchmal klingt es so, als sei ich Verhandlungsführer. Das stimmt absolut nicht. Das ist allein ein Verdienst von Felix Magath."
Zumindest hat Metzelder dem 33 Jahre alten Raul den Wechsel in den Ruhrpott schmackhaft gemacht. Sie redeten über den künftigen Wohnort der Real-Legende und darüber, wo die Kinder zur Schule gehen können. Alles Themen, die nur auf den Tisch kommen, wenn ein Wechsel ernsthaft in Erwägung gezogen wird.
Obwohl Raul das Durchschnittsalter der Königsblauen nicht gerade verringern wird, sieht Metzelder ihn als absoluten Gewinn für den Klub. Vor allem auf internationaler Ebene. "Er kennt den Rhythmus, seit er 17 ist. Wenn jemand weiß, was die Champions League bedeutet, dann ist er es", sagte der 47-malige Nationalspieler.
550 Spiele absolvierte Raul seit 1992 für Real. Selbst in der vergangenen Saison, als er nicht mehr erste Wahl war, kam der Stürmer auf 40 Einsätze. "Er war einer der größten Kapitäne, die Real je hatte", schrieb El Mundo Deportivo. Auf Schalke will Raul vor allem eines: sein 69. Europapokaltor schießen. Dann hätte er den Italiener Filippo Inzaghi abgehängt und wäre die alleinige Nummer eins.
Unabhängig von Rauls Ja-Wort hat Magath seine Kaderplanungen für die kommende Saison längst nicht abgeschlossen. "Wir werden in den kommenden Wochen noch weitere Spieler holen", sagt Magath und teilt auch gleich das Anforderungsprofil mit: "Wir suchen noch einen Stürmer und einen linken Verteidiger."
Vom offensiven Mittelfeld war überraschenderweise nicht die Rede. Dabei hatte Magath die Fühler zuletzt nach seinem einstigen Musterschüler Zvjezdan Misimovic ausgestreckt. Der Spielmacher des VfL Wolfsburg soll Raul künftig mit feinen Pässen bedienen. Allerdings erklärte VfL-Manager Dieter Hoeneß den Bosnier jüngst für unverkäuflich. Für Magath ein klares Signal: Nach Raul folgt der nächste Poker.
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Schalke gewinnt 5:1 gegen Plesteritz
(Quelle: ARD-Text; 25.07.2010, 13:08 Uhr)
Der FC Schalke 04 hat am Sonntagmorgen einen erfolgreichen Abschluss im Osten Deutschlands gefeiert. Im Testspiel beim Verbandsligisten FC Grün-Weiß Piesteritz setzte sich Schalke mit 5:1 (2:1) durch. Die Schalker Treffer gingen auf das Konto von Ivan Rakitic, Mario Gavranovic, Erik Jendrisek und Joel Matip. Zudem erzielten die Gastgeber ein Eigentor.
Trainer Felix Magath stellte im Gegensatz zu den vorherigen Vorbereitungspartien taktisch um. Statt eines klassischen 4-4-2-Systems ließ der Coach sein Team im 4-2-3-1 beginnen. Einzige Spitze vor dem offensiven Dreiermittelfeld um Jefferson Farfan, Ivan Rakitic und Edu war Mario Gavranovic.
Für den Sechstligisten war der Auftritt gegen den deutschen Vizemeister das Highlight des Jahres. Dementsprechend motiviert gingen die Grün-Weißen zu Werke. Der S04 markierte nach zwölf Minuten zwar durch einen an Peer Kluge verursachten Foulelfmeter durch Ivan Rakitic die 1:0-Führung, zuvor aber hatte Piesteritz bereits einen Treffer erzielt. Aufgrund einer knappen Abseitsstellung verwehrte Schiedsrichter Detlef Pasbrig dem Treffer aber die Anerkennung.
„Vor der Pause hat man deutlich gemerkt, dass uns die trainingsintensiven Tage in den Knochen stecken“, sagte Magath im Halbzeitinterview mit Moderator Ulli Potofski. Dies machte sich vor allem in der 24. Minute bemerkbar, als Ladislav Stefke mit einem trockenen Linksschuss ins lange Eck den viel umjubelten Ausgleich für die Platzherren erzielte.
Nach dem Gegentor schaltete Königsblau einen Gang hoch. Gavranovic aus kurzer Distanz (28.), Edu per Kopf (31.) sowie mit einem Pfostenschuss (41.) hatten das 2:1 auf dem Fuß. Der zweite Treffer gelang schließlich Gavranovic. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff netzte der Schweizer U21-Nationalspieler aus acht Metern zur Pausenführung ein.
Im zweiten Durchgang wechselte Magath neun frische Kicker ein. Einzig Joel Matip und Kyriakos Papadopoulos verblieben auf dem Platz. Erik Jendrisek fügte sich besonders gut ein. Denn in der 55. Minute traf der Offensivspieler mit links zum 3:1 ins lange Eck. Wenig später hatte er auch Treffer Nummer vier auf dem Fuß. Aus kurzer Distanz zielte der slowakische Neuzugang aber knapp über das Tor (58.).
Ebenso erging es Marvin Pourie. Als der Youngster in der 67. Minute volley abziehen wollte, sprang der Ball am Fünfmeterraum unglücklich auf, so dass Pourie die Kugel nicht richtig traf und über das Tor hämmerte. Bogdan Müller hatte ebenfalls Pech. Nach einer Flanke von Lukas Schmitz versuchte der Angreifer, den GW-Keeper mit einem Kopfballaufsetzer zu überlisten. Das Spielgerät ging aber letztlich um Zentimeter über den Querbalken (77).
Das 4:1 sollte dann aber doch noch fallen - allerdings nicht durch einen Schalker. Marc Richter traf zehn Minuten vor dem Abpfiff bei einer verunglückten Abwehraktion ins eigene Netz. Den Schlusspunkt setzte schließlich Joel Matip. Der kamerunische Nationalspieler markierte nach einer feinen Einzelleistung den fünften Treffer für Königsblau (88.). Zu diesem Zeitpunkt stand Schiedsrichter Detlef Pasbrik schon nicht mehr auf dem Platz. Unter großem Applaus war der Unparteiische nach 85 Minuten verabschiedet worden. Es war sein letztes Spiel als Referee. Seinen Platz an der Pfeife nahm in der Schlussphase sein Assistent ein.
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Schalke gewinnt 2:1 in Leipzig
(Quelle: FC Schalke 04 online; 24.07.2010, 20:05 Uhr)
Der FC Schalke 04 hat am Samstagnachmittag seinen elften Testspielsieg in der Saisonvorbereitung gefeiert. Beim Regionalligisten RB Leipzig setzte sich Schalke mit 2:1 (2:1) durch. Vor 21.566 Zuschauern in der Red Bull Arena waren Edu und Ivan Rakitic für die Knappen erfolgreich.
Felix Magath schickte nahezu jene Mannschaft aufs Feld, die am Freitagabend (23.7.) beim 3:1-Erfolg gegen Erzgebirge Aue begonnen hatte. Einzig auf der rechten Abwehrseite gab es einen Wechsel. Anstelle von Alexander Baumjohann verteidigte Christoph Moritz. Neben der Formation gab es in der Red Bull Arena eine weitere Parallele zum Schalker Auftritt in Gera - die Verzögerung des Anpfiffs. Anders als gegen die Veilchen war dieses Mal aber keine Blaskapelle, sondern der große Zuschauerandrang der Auslöser für die viertelstündige Verspätung des Anstoßes.
Der Regionalliga-Aufsteiger bot gegen den S04 mit Tim Sebastian, Timo Rost, Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch und weiteren Kickern, die in ihrer Karriere bereits höherklassig gespielt haben, eine bundesligaerfahrene Mannschaft auf.
Leipzig trat trotz des Drei-Klassen-Unterschieds ohne großen Respekt auf und hatte durch einen Kopfball von Carsten Kammlott knapp über die Latte die erste gute Möglichkeit des Spiels (7.). Etwas genauer zielte Nico Frommer vier Minuten später. Aus kurzer Distanz ließ der Angreifer Benedikt Höwedes und Mathias Schober keine Chance. Die Vorarbeit zu dem Führungstreffer der Rasenball-Sportler hatte Steven Lewerenz mit einer scharfen Hereingabe von rechts geleistet. "Nach zehn trainingsintensiven Tagen waren wir zu Beginn des Spiels mit den Gedanken wohl schon zu Hause", erklärte Magath den zurückhaltenden Beginn seines Teams. "Die ersten Minuten haben mir nicht gefallen. Dann wurde es zum Glück besser."
Den ersten Torschuss für Königsblau gab Ivan Rakitic ab (20.). Nach einer schönen Kombination von Jefferson Farfan und Mario Gavranovic schoss der Kroate aus knapp 20 Metern mit links über die Latte. Wenig später wurde der Bann dann aber gebrochen. Nachdem Ingo Hertzsch zunächst beinahe per verunglückter Grätsche ins eigene Tor getroffen hatte, besorgte Edu nach 24 Minuten im Fallen mit rechts den Ausgleich. Erik Jendrisek hatte sich zuvor der linken Seite durchgetankt und den vor dem Tor lauernden Brasilianer in Szene gesetzt.
Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel musste sich RB-Keeper Sven Neuhaus noch einmal gewaltig strecken. Abermals wurde der Torhüter von Hertzsch geprüft. Der Kapitän der Gastgeber drosch den Ball mit einer verunglückten Rettungsaktion beinahe in den eigenen Winkel. Nach 42 Minuten war Neuhaus dann aber machtlos. Rakitic hatte im Strafraum viel Platz, den er geschickt zu nutzten wusste. Aus elf Metern guckte der 22-Jährige den Leipziger Schlussmann aus und traf zur 2:1-Pausenführung. "Ich war froh zu sehen, dass wir nach dem frühen Rückstand ein gutes Spiel hingelegt und die Partie gedreht haben", lobte Schalkes Coach vor allem den Spielverlauf in den ersten 45 Minuten.
Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff markierte Leipzig beinahe den Ausgleich. Timo Rost zielte bei einem Freistoß aus 18 Metern nur knapp neben den linken Torwinkel. Der Standardsituation war ein Foulspiel vom eingewechselten S04-Schlussmann Lars Unnerstall an Kammlott vorausgegangen.
Mit einem gekonnten Schuss aus der Drehung erzielte Edu beinahe das 3:1 für Königsblau (66.). Nach einer Rechtflanke von Farfan nahm der Angreifer Maß, verzog aber knapp. Den Knappen war deutlich anzumerken, dass sie auf den dritten Treffer drängten. Durch die Offensivaktionen des S04 boten sich den Gastgebern daher diverse Kontermöglichkeiten, bei denen es schlussendlich aber an der letzten Genauigkeit mangelte.
Nicht die Präzision, sondern wenige Millimeter Fußlänge fehlten Edu in der 85. Minute. Einen gut getimten Pass von Jermaine Jones verpasste der Stürmer um Haaresbreite. So blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten 2:1-Erfolg für den FC Schalke 04. "Das Niveau hat im zweiten Durchgang etwas abgenommen", resümierte Magath. "Aber das ist in der Vorbereitung normal. Beide Trainer haben einige Male gewechselt, zudem wurden die Beine schwerer."
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Raul-Wechsel offenbar perfekt
(Quelle: ZDF-Text; 24.07.2010, 16:51 Uhr)
Wie die Sporttageszeitung "Marca" berichtet, scheint der Wechsel von Raúl Gonzalez zum FC Schalke 04 in trockenen Tüchern zu sein. Der Transfer-Hit wäre damit perfekt!
Der Wechsel von Real Madrids Fußball-Ikone Raul zu Vizemeister Schalke 04 ist offenbar perfekt. Der 33-jährige Spanier, der seit 1992 für die Königlichen spielt, will am kommenden Montag auf einer Pressekonferenz Details zu seinem Engagement beim Team von Trainer Felix Magath bekannt geben. Das berichtet die spanische Sporttageszeitung Marca am Samstag.
Magath hatte am Freitagabend am Rande des Testspiels gegen Zweitliga-Aufsteiger Erzgebirge Aue (3:1) die Verpflichtung des spanischen Rekordtorschützen als fast sicher bezeichnet. "Er wird nächste Woche entweder in Gelsenkirchen oder anderswo auflaufen", sagte Magath Sport1 und fügte schmunzelnd an: "Ich bin ganz optimistisch, dass wir ihn nächste Woche in Deutschland und in Zukunft dann auch in der Bundesliga sehen werden." Am Ende der nächsten Woche könnte er bereits auf Schalke sein, kündigte Magath an.
Raul darf den spanischen Rekordmeister nach 16 Jahren ablösefrei verlassen, obwohl sein Vertrag noch ein Jahr läuft. Schon vor einigen Wochen hatte Marca berichtet, dass sich der Rekordtorschütze der Champions League für Schalke und gegen Angebote aus England oder den USA entschieden habe. Er soll angeblich einen Zweijahresvertrag mit vier Millionen Euro Jahresgehalt bekommen.
Allerdings muss Rauls bevorstehender Wechsel in die Bundesliga kein Abschied für immer sein. Wie die Marca weiter berichtet, stehen dem Real-Idol nach dem Ende seiner aktiven Karriere die Türen offen, bei den "Königlichen" eine Position innerhalb des Klubs zu übernehmen.
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Schalke gewinnt 3:1 gegen Aue
(Quelle: Sport1; 23.07.2010, 20:51 Uhr)
Der FC Schalke 04 hat am Freitagabend kurz nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Irdning das Vorbereitungsspiel gegen den FC Erzgebirge Aue erfolgreich gestalten können. Gegen den Zweitliga-Aufsteiger hieß es nach einer vor allem in der ersten Halbzeit überzeugenden Vorstellung 3:1 (3:0) für die Elf von Chef-Trainer Felix Magath. Im Stadion der Freundschaft in Gera trugen sich Christoph Metzelder, Ivan Rakitic und Edu in die Torschützenliste ein.
Die Partie begann mit einigen Minuten Verspätung, da eine Blaskapelle vor dem Anpfiff gleich mehrere Stücke - unter anderem das berühmte Steigerlied - im Mittelkreis zum Besten gab. Als Schiedsrichter Jan Seidel um 19.07 Uhr endlich anpfiff, entwickelte sich im Geraer Dauerregen schnell eine temporeiche Begegnung. Nicht einmal 60 Sekunden nach Spielbeginn gab Enrico Kern den ersten Torschuss der Veilchen ab, ehe Edu auf der Gegenseite mit einem Kopfball an Martin Männel scheiterte (3.).
Auf dem regennassen Boden wurde der Ball von Minute zu Minute schneller. Dies merkte Aues Keeper vor allem, als er einen Flachschuss von Ivan Rakitic nur nach vorne abklatschen konnte (10.). Beim Nachschuss von Mario Gavranovic zeichnete sich Männel dann aber aus und klärte zur Ecke. Die Standardsituation sollte für den S04 positive Folgen haben. Nachdem die Lila-Weißen den ersten Eckball von Rakitic noch klären konnten, nickte Christoph Metzelder die zweite Hereingabe des kroatischen Nationalspielers nach elf Zeigerumdrehungen zum 1:0 ein.
"Das frühe Tor hat uns Sicherheit gegeben", erklärte Magath, denn nur sechs Minuten später ließen die Knappen den zweiten Treffer folgen. René Klingbeil brachte den agilen Gavranovic im Strafraum regelwidrig zu Fall, der Unparteiische zeigte sofort auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Rakitic sicher. Der 22-Jährige schoss die Kugel platziert ins linke Eck.
Obwohl die Regenfälle immer heftiger wurden, ließ der S04 den Ball weiter sicher durch die eigenen Reihen laufen. Peer Kluge per Kopf (23.) und Benedikt Höwedes (26.) mit einem Rechtsschuss aus knapp 30 Metern hatten die nächsten Einschussmöglichkeiten, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt sein sollten. Etwas besser als seine beiden Mitspieler machte es Edu nach 39 Minuten. Per Kopfballaufsetzer traf der Brasilianer nach einer Farfan-Hereingabe zum 3:0-Pausenstand.
Den besseren Start in den zweiten Durchgang, in dem Magath gleich acht frische Akteure beginnen ließ, hatte der Zweitliga-Aufsteiger. Denn nur drei Minuten nach Wiederanpfiff markierte der FC Erzgebirge seinen ersten Treffer der Partie. Der eingewechselte Sebastian Glasner war mit einem Rechtsschuss aus halblinker Position ins lange Eck erfolgreich.
Nach dem Tor der Lila-Weißen verflachte die Partie auf dem mittlerweile völlig aufgeweichten Rasen zunehmend. Eher zufällig ergab sich die nächste Möglichkeit der Königsblauen. Nach einem Eckstoß herrschte für wenige Sekunden Konfusion im Auer Strafraum, am Ende aber klärten gleich mehrere Abwehrbeine die Schussversuche der Knappen (60.).
Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff erzielte Aue beinahe den Anschlusstreffer. Mit einem platzierten Flachschuss aus der zweiten Reihe verfehlte Oliver Schröder das Schalker Gehäuse nur um wenige Zentimeter. Auf der anderen Seite sorgte Tore Reginiussen noch einmal für Gefahr. Der Defensivspieler köpfte nach einem Eckball von Lukas Schmitz allerdings knapp neben den linken Pfosten (77.). Die Torchance des Norwegers sollte die letzte der Partie bleiben.
"Ich war selbst überrascht, wie gut wie gerade vor der Pause aufgetreten sind", sagte ein zufriedener Magath nach der Partie. Nach acht schweißtreibenden Tagen in der Steiermark hatte der 56-Jährige eher schwere Beine seiner Kicker erwartet.
Ihren nächsten Härtetest bestreiten die Knappen bereits am Samstag (24.7.). In der Red-Bull-Arena trifft die Magath-Elf um 17 Uhr auf RB Leipzig. Bei dem Kräftemessen mit dem ambitionierten Regionalliga-Aufsteiger kommt es zu einem Wiedersehen mit dem langjährigen Schalker Spieler Thomas Kläsener. Der 33-Jährige, der von 1996 bis 2000 und von 2001 bis 2006 das königsblaue Trikot trug, spielt seit einem Jahr für die Rasenball-Sportler.
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Schalke gewinnt 2:0 gegen Burgas
(Quelle: FC Schalke 04 online; 22.07.2010, 21:50 Uhr)
Der FC Schalke 04 hat den neunten Testspielsieg eingefahren. Gegen den bulgarischen Erstligisten Chernomorets Burgas haben die Königsblauen am Donnerstag einen erfolgreichen Abschluss in der Steiermark gefeiert. Beim 2:0 (1:0) vor 1.300 Zuschauern in Schladming markierten Alexander Baumjohann und Ivan Rakitic zwei sehenswerte Tore für die Elf von Chef-Trainer Felix Magath.
In der Startformation der von Krassimir Balakov trainierten Bulgaren stand mit Jochen Seitz ein Ex-Schalker. Der 33-Jährige, der in der Saison 2003/2004 für die Knappen spielte, verteidigte auf der rechten Seite. Der erste gute Angriff des S04 wurde über die andere Seite eingeleitet. Mario Gavranovic versetzte nach elf Minuten im Strafraum gleich zwei Gegenspieler, bevor er Torhüter Pascal Borel aus kurzer Distanz prüfte. Der ehemalige Reserve-Torhüter von Werder Bremen konnte Gavranovic’ Schuss letztendlich aber zur Ecke klären.
Nach 19 Minuten trug sich Hao dann beinahe in die Torschützenliste ein. Der Chinese prüfte Borel mit einem als Flanke gedachten Ball, der sich letztendlich jedoch als Torschuss entpuppte. Wenig später lief Alexander Baumjohann dann zu Höchstform auf. Nachdem der Mittelfeldspieler aus 28 Metern zunächst knapp über die Latte gezielt hatte (30.), machte er es nur eine Zeigerumdrehung später besser. Einen trockenen Rechtsschuss aus halbrechter Position drosch der 23-Jährige maßgenau in den rechten Torwinkel.
Die letzte Schalker Möglichkeit des ersten Spielabschnitts war Jermaine Jones vorbehalten. Der Mittelfeldspieler, der den S04 als Kapitän aufs Spielfeld führte, prüfte Borel mit einem platzierten Flachschuss aus der zweiten Reihe (35.). Burgas kam fünf Minuten vor dem Pausenpfiff zu seiner ersten und einzigen Tormöglichkeit in der ersten Halbzeit. Adrian Fernandez traf aus halblinker Position den Außenpfosten.
In der Pause wechselte Magath gleich achtmal aus. Einzig Lars Unnerstall, Joel Matip und Alexander Baumjohann blieben auf dem Feld. Letzterer agierte in den zweiten 45 Minuten auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition, Matip wechselte in die Innenverteidigung.
Das erste Ausrufezeichen des zweiten Durchgangs setzte Jefferson Farfan. Mit einem Schuss aus zwölf Metern zwang der Peruaner Burgas-Keeper Borel zu einer Glanzparade (54.). Selbiges Duell gab es auch nach 71 Zeigerumdrehungen. Erneut prüfte Farfan den deutschen Torhüter, der mit einer gekonnten Fußabwehr klären konnte.
Die Bulgaren sorgten erst in der 80. Minute wieder für Gefahr im Schalker Strafraum. Nach einem Pass von Matthias Morys versuchte Konstantin Dyakov den groß gewachsenen Unnerstall zu überlupfen. Der Knappen-Keeper war jedoch hellwach, blieb lange stehen und entschärfte die Situation.
Den Schlusspunkt des Spiels setzte Ivan Rakitic zwei Minuten vor dem Abpfiff. Der Kroate überlistete den kurz zuvor eingewechselten Torhüter Stoyan Kolev mit einem gefühlvollen Freistoß aus 17 Metern -2:0. Der Ball schlug im linken Torwinkel ein. Der nächste Härtetest steht für Königsblau bereits am Freitag (23.7.) an. Im Stadion der Freundschaft in Gera misst sich der S04 um 19 Uhr mit dem Zweitliga-Aufsteiger FC Erzgebirge Aue.
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Westermann geht zum Hamburger SV
(Quelle: ARD-Text; 22.07.2010, 19:15 Uhr)
Nationalspieler Heiko Westermann verlässt den FC Schalke 04 und wechselt zum Ligakonkurrenten Hamburger SV. Der Abwehrspieler löste seinen bis 2014 gültigen Kontrakt bei den Königsblauen auf und unterschrieb bei den Hanseaten.
Bereits am Montag reiste der 26-Jährige aus dem Trainingslager der Königsblauen im österreichischen Irdning ab. Nach Klärung aller Modalitäten wurde der Wechsel am Donnerstag perfekt gemacht.
Heiko Westermann kam 2007 von Arminia Bielefeld zum FC Schalke 04 und bestritt für die Knappen 92 Bundesligaspiele, in denen er zwölf Tore erzielte. In seiner ersten Saison auf Schalke schaffte er gemeinsam mit dem Team den Einzug ins Viertelfinale der Champions League.
In dieser Spielzeit gab Heiko Westermann auch sein Debüt in der deutschen Nationalelf. Am 6. Februar 2008 stand er gegen Österreich erstmals in der Elf von Jogi Löw. Zwar wurde er für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz nominiert, allerdings kam er nicht zum Einsatz. Kurz vor der WM 2010 erlitt er eine Kahnbeinfraktur im Fuß, so dass er auf einen Einsatz bei der WM in Südafrika verzichten musste. Bisher bestritt er 19 Länderspiele, in denen ihm zwei Treffer gelangen.
Der Defensiv-Allrounder führte die junge Schalker Mannschaft als Kapitän, zu dem ihn Chef-Trainer Felix Magath gemacht hatte, in der letzten Saison zur Vizemeisterschaft und in die Champions League.
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Edu führt Schalke erneut zum Sieg
(Quelle: RevierSport online; 21.07.2010, 21:34 Uhr)
Der FC Schalke 04 hat auch das dritte Testspiel im Rahmen ihres Trainingslagers in der Steiermark gewonnen. Beim österreichischen Erstligisten LASK Linz, der am vergangenen Wochenende mit einer 0:5-Niederlage beim SC Wiener Neustadt in die Saison 2010/2011 gestartet war, setzte sich Königsblau nach zwei Treffern von Edu mit 2:0 (2:0) durch.
Trainer Felix Magath bot Neuzugang Erik Jendrisek, der erst am Montagabend (19.7.) im Trainingslager eingetroffen war, von Beginn an auf. Der slowakische WM-Teilnehmer wurde im linken offensiven Mittelfeld eingesetzt. Jefferson Farfan (muskuläre Probleme) und Atsuto Uchida (Grippe) gehörten indes nicht zum Aufgebot.
Der Vergleich mit dem LASK begann schleppend, das Geschehen auf dem Platz spielte sich vor allem im Mittelfeld ab. Die erste Möglichkeit der Partie war dem S04 vorbehalten. Nach einer Ecke von Ivan Rakitic stieg Christoph Metzelder nach 16 Minuten zum Kopfball hoch, verfehlte das Gehäuse letztlich aber um einen Meter. Eine Zeigerumdrehung später stand Mathias Schober auf der Gegenseite im Blickpunkt des Geschehens. Aus 14 Metern halblinker Position prüfte Christian Mayrleb den Schalker Schlussmann, der die Kugel aber gekonnt klären konnte.
Nach 25 Minuten wurde die Partie dann für einen kurzen Augenblick unterbrochen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen bat Schiedsrichter Dietmar Drabek beide Mannschaften zu einer zweiminütigen Trinkpause. Mit neuen Kräften ging Königsblau nur Sekunden nach Wiederanpfiff beinahe in Führung. Nach einem Rakitic-Eckball von rechts stieg Benedikt Höwedes im Fünfmeterraum am höchsten und zwang LASK-Torhüter Thomas Mandl mit seinem Kopfball zu einer Glanzparade.
In der 36. Minute war der der Bann dann gebrochen. Rakitic spielte den agilen Edu im Strafraum frei, der Angreifer schlug anschließend gekonnt zwei Haken und schlenzte den Ball aus halbrechter Position ins lange Eck. Direkt nach Wiederanpfiff - die Tormusik lief noch - erhöhte der Brasilianer auf 2:0. Abermals netzte Edu, der bereits am Sonntag (18.7.) beim 1:0-Sieg gegen den polnischen Erstligisten Bialystok treffsicher war, aus kurzer Distanz mit dem linken Fuß ein. "Dass mit Edu ein Stürmer doppelt getroffen hat, freut mich sehr", erklärte Schalkes Coach nach der Partie.
In der Halbzeit brachte Magath fünf neue Kräfte, zudem stellte der Coach auf einigen Positionen um. Jendrisek wechselte in die Sturmspitze, Hao bekleidete die Linksverteidigerposition. Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel hatte der LASK. Lukas Kragl setzte sich auf der linken Seite durch, schob den Ball anschließend aber um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (53.).
Exakt nach einer Stunde Spielzeit hatte Kragl erneut den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Nachdem sich der Linzer Offensivspieler mit einer geschickten Körpertäuschung gegen die Abwehr der Königsblauen durchgesetzt hatte, versagten ihm im Abschluss aber die Nerven. Aus aussichtsreicher Position schoss Kragl knapp am linken Pfosten vorbei. Besonders nah an einem Torerfolg war der kurz zuvor eingewechselte Leonhard Kaufmann (66.). Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld zog der Joker am heraus geeilten Lars Unnerstall vorbei, zielte dann aber aus spitzem Winkel zu genau - Lattenkreuz.
In der Schlussphase neutralisierten sich beide Teams dann gegenseitig, sowohl dem LASK als auch den Knappen waren die hohen Temperaturen deutlich anzumerken. Einzig Daniel Sobovka auf Linzer Seite (79.) und Jermaine Jones mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe (82.) sorgten noch einmal für Torgefahr.
"Im Großen und Ganzen war ich mit dem Auftritt gegen Linz zufrieden", sagte Magath. "Dafür, dass es sehr warm war und wir anstrengende Trainingstage in den Knochen haben, war das ein gutes Spiel." Einzig die Tatsache, dass seine Elf im zweiten Durchgang kaum noch Torchancen verzeichnete und zudem die eine oder andere Möglichkeit des LASK zuließ, wurmte den 56-Jährigen ein wenig. "Bis zum Saisonstart werden wir aber auch das in den Griff bekommen", erklärte er optimistisch.
Bereits am Donnerstag wartet mit Chernomorets Burgas der nächste Vorbereitungsgegner auf die Magath-Elf. Die Partie gegen den bulgarischen Erstligisten, der vom langjährigen Stuttgarter Spielmacher Krassimir Balakov trainiert wird, startet um 18:30 Uhr in Schladming.
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Pause für Farfan und Uchida
(Quelle: Sport1-Text; 21.07.2010, 17:28 Uhr)
Jefferson Farfan und Neuzugang Asuto Uchida müssen derzeit eine Pause einlegen. Farfan hat muskuläre Probleme, Uchida eine Grippe.
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Magath lässt Rafinha ziehen
(Quelle: Sport1-Text; 21.07.2010, 17:13 Uhr)
Trainer Felix Magath baut in seinen Planspielen nicht mehr auf den wechselwilligen Rechtsverteidiger Rafinha. Gegenüber der "Sport Bild" sagte der Trainer: "Wir sind auf der Position des Rechtsverteidigers sehr gut besetzt. Wir sind nicht, wie vergangene Saison, von Rafinha abhängig." Grundsätzlich gelte auf Schalke: "Jeder kann gehen, der wegwill. Die Spieler müssen nur entsprechende Ablöse bringen." Magath stört es, dass im Umfeld nur noch vom Titelgewinn gesprochen wird.
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Kuranyi: "Magath ist der Messias"
(Quelle: SAT.1-Text; 21.07.2010, 16:48 Uhr)
Kevin Kuranyi hat Schalke zwar in Richtung Moskau verlassen, bleibt aber dennoch ein Fan von Trainer Felix Magath. "Ohne ihn wäre Schalke vielleicht kaputtgegangen. Er ist für die Fans wie der Messias. Was er geleistet hat, darf man nie vergessen", sagte der 28-jährige der "Sport Bild".
Außerdem hofft Kuranyi auf ein Comeback in der Nationalelf: "Ich werde wieder um eine neue Chance kämpfen. Die WM 2014 ist in meinem Geburtsland Brasilien. Dort dabei zu sein, das ist ein riesiger Traum."
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Verwirrung um Westermann-Transfer
(Quelle: ZDF-Text; 21.07.2010, 15:08 Uhr)
Verwirrung beim Hamburger SV um den Wechsel von Heiko Westermann: Der Nationalspieler wurde von den Hamburgern bereits als Neuzugang auf ihrer Homepage vermeldet, obwohl der Vertrag noch nicht endgültig perfekt ist. "Wir haben uns mit Heiko Westermann geeinigt, aber der Spieler hat letzte Details mit seinem Verein Schalke 04 zu klären", sagte HSV-Sprecher Jörn Wolf.
Der Kontrakt, der eine Laufzeit von fünf Jahren haben soll, war noch nicht unterschrieben, da verbreitete der HSV schon ein Interview mit dem Neuzugang vom FC Schalke 04, der eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro kassieren soll.
Die Meldung über den Transfer und das Interview mit Westermann nahm der HSV wenig später wieder aus dem Netz.
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Magath rechnet mit Abschied von Rafinha
(Quelle: ZDF-Text; 21.07.2010, 15:08 Uhr)
Nach dem Wechsel von Heiko Westermann bahnt sich beim FC Schalke 04 weitere Bewegung im Kader an. Magath rechnet fest mit dem Abschied von Verteidiger Rafinha. "Er ist ja anscheinend immer auf dem Sprung. Seit ich beim FC Schalke bin, will er im Grunde den Verein verlassen. Daher kann ich nicht langfristig mit ihm planen", sagte Trainer Felix Magath im Schalker Trainingslager in Österreich.
Er wisse nicht, sagte Magath weiter, ob Rafinha "bis zum Ende der Transferperiode noch einen Verein bringt", der ihn verpflichten wolle. "Daher war es notwendig, in Atsuto Uchida jemanden für den Posten des rechten Verteidigers zu holen. Falls Rafinha bleiben sollte, kann er auch auf einer anderen Position spielen, zum Beispiel als linker Verteidiger oder im Mittelfeld."
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Westermann-Transfer zum HSV perfekt
(Quelle: ARD-Text; 21.07.2010, 12:08 Uhr)
Heiko Westermann hat beim Hamburger SV einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2015 erhalten und wird ab Donnerstag in Tirol mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Der Abwehrspieler unterschrieb am Dienstagabend, ehe er sich am Mittwoch endgültig von seinem Ex-Klub FC Schalke 04 verabschiedete. Als Ablöse zahlen die Hanseaten geschätzte 7,5 Millionen Euro an die "Königsblauen", wovon der neue HSV-Investor Klaus-Michael Kühne angeblich ein Drittel trägt. Der milliardenschwere Speditionsunternehmer erhält dafür einen entsprechenden Anteil an den Wiederverkaufsrechten.
Zuvor hatte der Aufsichtsrat der Hamburger dem bislang teuersten Transfer des Vereins in diesem Sommer zugestimmt. Westermann hatte am Dienstag den obligatorischen Medizincheck absolviert und sich anschließend mit der Klubführung getroffen.
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