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FUBA-NET Cup NRW 2007 - 13. und 14. Oktober 2007



FUBA-NET Cup NRW 2007 - 13. und 14. Oktober 2007

"Zusammenspiel" - Das integrative Fußballfest kennt nur Gewinner

Der FUBA-NET Cup NRW 2007 hat neue Zeichen gesetzt: 25 integrativ besetzte Teams bedeuteten einen neuen Teilnahmerekord im Turnier. Fußballtennis, Torwandschießen, Kicker, Blindenfußball-Demonstration, Players-Party und kostenlose Übernachtungen für auswärtige Teams wurden zusätzlich für Aktive und Zuschauer angeboten. Das FUBA-Netzwerk wurde durch engagierte Partner und Unterstützer breiter und setzte alles daran, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern: Im sportlichen Wettstreit auf dem Platz und auch durch Gespräche über Möglichkeiten und Grenzen neben dem Platz konnten so Grenzen verschwimmen, um eins zu erreichen: Zusammenspiel!

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"Comenius-Überruhr" gewinnt den sCOOL-Cup

Im neuen Wettbewerb sCOOL-Cup, in dem Regel- und Sonderschulen gemeinsame Teams bilden, siegte bereits am Samstag das Essener Tandem Comenius-Schule und Gymnasium Überruhr. Auf den weiteren Plätzen folgten die Duos Waldschule Hünxe/Realschule Dinslaken, Rembergschule Mülheim/Luisenschule Mülheim, Franz-Sales-Haus Schule Essen/Helmholtz-Gymnasium Essen und die zweite Mannschaft von Comenius Überruhr. Wenn auch nur fünf Mannschaften in dieser Kategorie an den Start gingen, wurde die integrative Idee im sCOOL-Cup vorbildlich umgesetzt, da sich die Schulen bereits im Vorfeld organisierten und gemeinsam trainierten.
 
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BSS Dinslaken gewinnt den Home-Cup

Innerhalb des "Home-Cups" traten acht Mannschaften aus ganz NRW an. Ebenso wie der sCOOL-Cup war auch diese Kategorie eine Neuerung beim FUBA-NET Cup, um die Spielstärke der Teams im Vorfeld gerechter einzuteilen. Vorwiegend Mannschaften aus Wohnheimen der Behindertenhilfe oder anderer Rehabilitationseinrichtungen waren im Teilnehmerfeld vertreten. Am Ende gewann die BSS Dinslaken in einem spannenden Neun-Meter-Schießen gegen das Team vom Wittfeld-Wohnverbund Moers mit einem Tor Unterschied nach dreimaliger Verlängerung.
 
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SC Borussia Hohenlind-Lindenthal Köln gewinnt in der "Offenen Klasse"

Innerhalb des FUBA-NET Klassikers, der "Offenen Klasse", gewann am Ende ein Team, das trotz der Teilnahme an der vorabendlichen Players-Party allerbeste Kondition bewies. Gegen die starken Kicker der Recklinghäuser Werkstätten sollte ebenso wie im "Home-Cup" erst nach einem denkwürdigen Neun-Meter-Schießen die Entscheidung feststehen. "Viva-Colonia" hallte es durch die Mülheimer RWE Rhein-Ruhr Sporthalle als der entscheidende "Neuner" im Netz landete und den Turniersieg für die Kölner Mannschaft vom SC Borussia Hohenlind perfekt war.
 
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Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld ehrte alle Teilnehmer

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim, Dagmar Mühlenfeld (3.v.l.) ehrte zudem am Sonntag gemeinsam mit Martin Sander (Vertreter des Hauptsponsors RWE AG; 2.v.l.), FUBA-NET Botschafter Yves Eigenrauch (4.vl.), Zweitliga-Rekordspieler Willi Landgraf (3.v.r.) und Uwe Mletzko (Geschäftsführer des Mitveranstalters Fliedner Werkstätten; r.) die bemitleidenswertesten Torhüter, den besten Torschützen und das fairste Team in jeder Kategorie des Turnier, welches von Sascha Brattge (2.v.r.) während des gesamten Wochenendes moderiert wurde.
 
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An beiden Wochenendtagen kämpften Spieler aus insgesamt 25 Mannschaften nicht nur um den Turniersieg, sondern stellten sich der Herausforderung, Integration im sportlichen Miteinander zu üben, zu leben und bestenfalls nicht mehr erwähnenswert zu machen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, verfolgte man die vielen Diskussionen um Reglement, Spielstärken und Fair-Play auf und neben dem Platz. Ein Umstand, den FUBA-NET seit Beginn der Turnieridee kennen.
 
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"Es wird Fußball gespielt, es geht um Tore, um Erfolge, um Preise und Pokale - warum sollte es anders sein, als im organisierten Spielbetrieb auf Verbandsebenen. Ehrgeiz gehört dazu und ist das ist auch irgendwo gut so", meint FUBA-NET Mitarbeiter Oliver Hettich (Foto: links) und unterstreicht einen gewünschten Nebeneffekt: Anregungs- und Erfahrungsfeld soll der FN-Cup gleichermaßen sein. Wäre die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport so einfach und unproblematisch, wäre das Turnier überflüssig.
 
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"Es ist eine durchaus positive Entwicklung. Je mehr wir über Gespräche oder kontroverse Diskussion die Vokabel Integration mit Leben füllen, umso stärker kann etwas in den Köpfen der Beteiligten erreicht werden", ergänzt FN-Mitarbeiter Arne Cammans. Wie nach jedem Turnier sollen die neuen Erfahrungen und Wünsche der Teilnehmer bei der nächsten Auflage Berücksichtigung finden.
 

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